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Werkleitz Festival 2019

Das Werkleitz Festival 2019 nimmt das Erbe des Bauhauses aus Sicht aktueller künstlerischer Produktionen in den Blick. Dieser ist inspiriert durch die einander zugewandten Spannungen zwischen den Begriffen Modell und Ruine. Kritik am Bauhaus ist Legion.

25. 5. bis 10. 6. 2019
Aktivitäten zum Bauhausjubiläum

Ein Atlas ist ein Bilderalbum der Welt. Der Atlas zu Modell und Ruine ist begehbar und wurde in die Kuppel des Mausoleums im Georgium gebaut. Die Ansammlung von „Sehmaschinen“ und „Bilderfahrzeugen“ erzählt aus heutiger Sicht verschiedene Geschichten dessen, was wir Moderne und Gegenwart nennen.

25. 5. bis 10. 6. 2019
Aktivitäten zum Bauhausjubiläum

Transforma präsentieren ihre aktuelle Arbeit Manufactory am Pfingstsamstag, den 8. Juni 2019, 20:00 auf der historischen Bauhausbühne. Die performative Live-installation thematisiert die historische Veränderung von Arbeitswelten.

8. 6. 2019
Supported Artists Florian Fischer und Johannes Krell

Der Film UMBRA widmet sich gewöhnlichen und seltenen optischen Erscheinungen, die in der Natur auftreten.

Videorama

Der Bahnsteig als Laufsteg. Der Investor investiert in subkulturelles Kapital, das sich in real money konvertieren lässt. Bohemistische People auf dem Laufsteg produzieren devianten, dissidenten Außenseiterglamour.

12. 7. bis 14. 7. 2019
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Professional Media Master Class Lab
Letztes Jahr in Utopia in Kassel

Die 2018 im Rahmen des Professional Media Master Class Lab entstandene Produktion Letztes Jahr in Utopia von Jana Keuchel und Katharina Knust wird am 24. Juli um 18:30 im Filmladen Kassel in der Reihe 365 Tage Dokfest präsentiert. Die Regisseurinnen sind zur Diskussion anwesend.

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European Media Art Platform (EMAP)
Bottled Songs gewinnt den Work in Progress Award beim Karlovy Vary International Festival

Der mit 50.000 Euro dotierte Preis beim 54. Internationalen Filmfestival in Karlsbad ging an Kevin B. Lee und Chloé Galibert-Laînes Arbeit Bottled Songs. Eine Koproduktion zwischen Deutschland, Frankreich, den USA und Finnland, die teilweise im Rahmen des EMAP / EMARE - Stipendiums 2018 entwickelt wurde. Die Jury beschrieb den Film als „mutigen Desktop-Dokumentarfilm, der Fragen der Privatsphäre und Identität aufwirft, indem er sich mit der Online-Propaganda des Islamischen Staates auseinandersetzt.“ Bottled Songs sollen Mitte 2020 fertiggestellt sein.

Credits: Bottled Songs wurde mit Unterstützung des Harun Farocki Instituts konzipiert, das vom Goethe-Institut gesponsert wurde. Es wurde bei m-cult (Helsinki) weiterentwickelt und von EMAP / EMARE unterstützt, konfinanziert von Creative Europe-der Europäischen Union wird.

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Werkleitz nachhaltig
KALEIDOSKOP Südpark in Halle-Neustadt

Material des Werkleitz Festivals 2019 Modell und Ruine unterstützt das ebenfalls durch die Kulturstiftung des Bundes geförderte Projekt KALEIDOSKOP Südpark. Das Kunstprojekt findet vom 1. bis 13. Juli 2019 in Halle-Neustadt statt. Kinder und Jugendliche aus dem Quartier gehen mit Künstlerinnen und Urbanisten der Frage nach, wie sie die Zukunft im Südpark gestalten wollen. In gemeinsamer künstlerischer Aktion bauen die Kinder und Künstler einen neuen Ort der Begegnung und beleben den Südpark mit temporären Architekturen, Skulpturen, Keksen und Performances. Am 13. Juli 2019 lädt KALEIDOSKOP Südpark zu einem großes Abschlussfest. 

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Professional Media Master Class Lab
Spin von Ginan Seidl im Luru Kino Leipzig

Ginan Seidls Professional Media Master Class Lab Produktion Spin läuft am 11. Juli um 19:00 im Luru Kino in Leipzig im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Vergessene Aufklärungen“ (bis 4. August 2019) der HALLE 14 mit anschließendem Gespräch.

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Künstlergespräch zur Filminstallation Things to come

Im Rahmen der Filminstallation Things to Come - Eine Filminstallation über László, Lucia und Sybil Moholy-Nagy vom 23.6. bis 25.8 im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) findet am 27. Juni ab 18:00 das Künstlergespräch zur Ausstellung mit Angela Zumpe (Regie, Montage, Ko-Autorin), Oliver Held (Autor, Film- und Musikrecherche), Ilja Coric (Komponist) und Manuel Schubbe (Ausstellungsarchitekt) statt. Moderiert von Sandra Naumann (Kuratorin Performanceprogramm u. a. Werkleitz Festival 2018 Holen und Bringen). „Als wir den Videoparcours ,Things to come‘ über den Medienpionier László Moholy-Nagy und seine Partnerinnen Lucia und Sibyl konzipiert haben, haben wir uns gefragt: Wie hätte das bei László Moholy-Nagy heute ausgesehen? Wir erzählen einen Zeitabschnitt aus Moholy-Nagys Leben, in dem er versucht, im Berlin der 1930er Jahre beim Film Fuß zu fassen. Es fängt an bei seiner Vorstellung bei der TOBIS in Berlin und es endet bei KORDA in Hollywood, wo er sich mit seinen Entwürfen für den Science-Fiction-Film ,Things to Come‘ vorgestellt hatte. […]“ (Professor Angela Zumpe)

Still aus der Film-Installation »Things to come« Verena Walden (Sibyl) Floria Denk( László), Kamera: Frank Marten Pfeiffer, Regie Angela Zumpe, Ansicht Westbox © paste up production 

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Und die Geister nehme ich mit – Ein persönlicher Werkstattbericht

Im Rahmen von Things to Come - Eine Film-Installation über László, Lucia und Sybil Moholy-Nagy vom 23.6. bis 25.8 im Kunstmuseum Moritzburg findet am 11. Juli ab 18:00 das Filmgespräch und die Buchvorstellung Und die Geister nehme ich mit -Ein persönlicher Werkstattbericht von Angela Zumpe mit Angela Zumpe (Filmemacherin Berlin/Dessau) und Peter Zorn (Werkleitz Gesellschaft Halle) statt. „Und die Geister nehme ich mit“ ist die persönliche Geschichte einer Berliner Künstlerin, die als Professorin für Audiovisuelle Medien zu den Designern nach Dessau kommt, und ihrer Begegnung mit dem Bauhaus nach der deutschen Wiedervereinigung – einer Zeit von Aufbruch, Umbruch und Gründung. Das Buch gibt einen Einblick in zwanzig Jahre Alltagsleben, vielgestalterische Produktion und Tätigkeit an der Hochschule und einen Fachbereich Design, der sich auch auf das Erbe und die Rezeption des Bauhauses als ein Experimentierfeld bezogen hat. Im Gespräch beleuchten Angela Zumpe und Peter Zorn auch die Zeit nach der Wende, als Zeit des Aufbruchs der Neuen Medien und wohin die Reise bis heute gegangen ist.

Still aus der Film-Installation »Things to come«, Tatlin Turm, Lutz Becker, 1941, Ansicht Westbox © paste up production

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Werkleitz Kooperation
ArchaeaBot beim Silbersalz Festival in Halle (Saale)

Werkleitz kooperiert mit dem Silbersalz Festival, das vom 20.-24. Juni 2019 in Halle stattfindet und präsentiert die Arbeit ArchaeaBot von Anna Dumitriu und Alex May als Preview auf das Werkleitz Festival 2021. ArchaeaBot ist eine post-singuläre und post-Klimawandel Lebensform die 2018  im Rahmen von EMAP / EMARE bei unserem Mitglied LABoral in Gijón, Spanien und in Großbritannien produziert wurde.

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European Media Art Platform
Spieletester und Mitentwickler gesucht

Wouter Moraal, diesjähriger EMAP-Stipendiat bei Werkleitz entwickelt ein Brettspiel über staatliche Repression und subversiven Aktivismus. Für diese Aufgabe ist er auf der Suche nach einer Gruppe von Leuten, die den Spielprototyp im Juli und August in Halle testet und mitentwickeln möchte. Wenn Sie ein Brettspielfreak sind, ein Flüchtling mit Erfahrung in repressiver Überwachung, ein Journalist, ein Hacktivist oder irgendeine Art von Aktivist und daran interessiert sind, zu spielen und Regeln zu ändern, während Sie unglaubliche Geschichten von anderen Teilnehmern hören, senden Sie eine Nachricht an hallo@woutermoraal.nl. Das Spiel wird in Englischer Sprache durchgeführt. Dies ist Voraussetzung für die Teilnahme. 

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European Media Art Platform
Un / Green: Natürlich künstliche Intelligenz

Un / Green. Natürlich künstliche Intelligenz - Das RIXC Art Science Festival 2019 findet vom 4. bis 6. Juli in Riga, Lettland, statt. Der erste Teil des Festivals wird mit der Konferenz Keynotes (4. bis 6. Juli) und einer audiovisuellen Performance von RIXCs derzeitigem EMAP Stipendiaten Florent Di Bartolo eröffnet. Am 5. Juli wird die Ausstellung im Lettischen Nationalen Kunstmuseum eröffnet und zeigt Werke der EMAP-Künstler Joana Moll, Quimera Rosa und Taavi Suisalu. Die Konferenz findet im Lettischen Nationalmuseum für Kunst und an der Kunstakademie in Lettland statt.

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