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Werkleitz Festival 2019

Das Werkleitz Festival 2019 nimmt das Erbe des Bauhauses aus Sicht aktueller künstlerischer Produktionen in den Blick. Dieser ist inspiriert durch die einander zugewandten Spannungen zwischen den Begriffen Modell und Ruine. Kritik am Bauhaus ist Legion.

25. 5. bis 10. 6. 2019
Aktivitäten zum Bauhausjubiläum

Ein Atlas ist ein Bilderalbum der Welt. Der Atlas zu Modell und Ruine ist begehbar und wurde in die Kuppel des Mausoleums im Georgium gebaut. Die Ansammlung von „Sehmaschinen“ und „Bilderfahrzeugen“ erzählt aus heutiger Sicht verschiedene Geschichten dessen, was wir Moderne und Gegenwart nennen.

25. 5. bis 10. 6. 2019
Aktivitäten zum Bauhausjubiläum

Transforma präsentieren ihre aktuelle Arbeit Manufactory am Pfingstsamstag, den 8. Juni 2019, 20:00 auf der historischen Bauhausbühne. Die performative Live-installation thematisiert die historische Veränderung von Arbeitswelten.

8. 6. 2019

Pandas protestieren gegen Zoos und Sexismus

1. 9. bis 30. 9. 2019
Clams by Marco Barotti, © Marco Barotti
Call
European Media Art Platform / European Media Artists in Residence Exchange 2020 und 2021
Deadline
2. Dezember 2019, 12:00 (MEZ)

Mit großzügiger Unterstützung des EU-Programms Kreatives Europa bietet die European Media Art Platform (EMAP) EMARE (European Media Artist in Residence Exchange) Stipendien für Medienkünstler in den Bereichen digitale Medien, darunter Internet- und computerbasierte Kunstformen, Filmkünstler und solche, die in den Bereichen medienbasierte Performance, Sound oder Video sowie Robotik oder Biokunst arbeiten. Antragsteller müssen EU-Bürger und Steuerzahler in einem EU-Mitgliedstaat sein. Studierende von Bachelor- und Masterstudiengängen sind nicht teilnahmeberechtigt (PhDs werden akzeptiert), aber aufstrebende Künstlerinnen und Künstler, unabhängig vom Alter, werden ermutigt, sich bei einer der folgenden Institutionen zu bewerben:

• Werkleitz Zentrum für Medienkunst, Halle (Saale), Deutschland (Plattformleiter)
• Onassis Cultural Centre, Athen, Griechenland
• Ars Electronica Center, Linz, Österreich 
• Bandits Mages, Bourges, Frankreich 
• Foundation for Art & Creative Technology (FACT), Liverpool, Vereinigtes Königreich 
• IMPAKT, Utrecht, Niederlande 
• Kontejner, Zagreb, Kroatien
• LaBoral Centro de Arte y Creación Indstrial, Guijón, Spanien 
• M-Cult, Helsinki, Finland
 RIXC, Riga, Letland 
• WRO Center for Media Art Foundation, Wroclaw, Polen   

Die Aufenthalte sind für zwei Monate, entweder von März bis August 2020 oder von Januar bis Mai 2021 möglich. Die Bewerber können eine der beiden Optionen wählen oder angeben, dass sie für beide zur Verfügung stehen. EMARE beinhaltet einen Zuschuss von 3.000 €, ein Projektbudget von 4.000 €, kostenlose Unterkunft, Reisekosten bis zu 500 €, freien Zugang zu technischen Einrichtungen und Medienlabors der Gastinstitution, Beratung durch Produktions- und Marktexperten und eine professionelle Präsentation sowie die Möglichkeit, an Ausstellungsführungen bei unseren Mitgliederfestivals in den Jahren 2020-2021 teilzunehmen.

Die Bewerbungen sind >>> HIER <<< online einzureichen und müssen einen Lebenslauf, eine (audio-) visuelle Dokumentation früherer Arbeiten sowie einen vorläufigen Plan oder eine Skizze des geplanten Projekts enthalten, das im Rahmen des EMARE-Programms entwickelt werden soll.

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European Media Art Platform
EMAP @Ars Eectronica

Bis Montag, 9. September werden beim Ars Electronica Festival Out of the Box Arbeiten von sechs Stipendiatinnen und Stipendiaten der European Media Art Platform präsentiert. Aktuell können noch bis zum 2. Dezember 2019 Bewerbungen für EMARE Stipendien eingereicht werden. 

Foto: Marco Barotti, Clams, © Marco Barotti

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Andrea Pichl im Studio im Hochhaus

Andrea Pichl, Künstlerin des diesjährigen Werkleitz Festivals 2019 Modell und Ruine präsentiert bis zum 6. November 2019 ihre Arbeit Abirrung im studio im HOCHHAUS in Berlin im Rahmen der gemeinsamen Ausstellung mit Matthew Burbidge.

Foto: Andrea Pichl, Abirrungen, Installationsansicht, studio im Hochhaus © Andrea Pichl

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Andrea Pichl bei KOW Berlin

Die Ausstellung Stadtschlawinereien eröffnet Am 6. September um 18:00 bei KOW Berlin. Vertreten ist u. a. Andrea Pichl, Künstlerin des diesjährigen Werkleitz Festivals 2019 Modell und Ruine.

Foto: Andrea Pichl, delirious Dinge II, Installationsansicht, Werkleitz Festival 2019 Modell und Ruine © Foto Falk Wenzel

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Werkleitz Projektförderung
Umbra @Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig

Die von Werkleitz unterstützte und mit dem goldenen Bären ausgezeichnete Produktion UMBRA (DE, 2019) von Florian Fischer und Johannes Krell wird am 5. September ab 19:00 in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig präsentiert. In Kooperation mit dem DOK Leipzig wird die Auswahl „Emerging Artists – Contemporary Experimental Films and Video Art From Germany“ der AG Kurzfilm gezeigt. Seit 2013 zeigt die Institution alle zwei Jahre ein Programm mit kurzen, experimentellen Arbeiten junger Nachwuchskünstlerinnen und Künstler.

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Katrin Hochschuh and Adam Donovan 'Empathy swarm' 2018, detail view, Courtesy of the artists
European Media Art Platform
Empathy Swarm von Katrin Hochschuh und Adam Donovan bei QUT in Brisbane

Der Höhepunkt eines europäischen Forschungsprojekts unter der Leitung der Künstlerinnen Katrin Hochschuh und Adam Donovan (EMARE 2018 bei Kontejner, Zagreb), Empathy Swarm, experimentiert mit der sozialen Interaktion zwischen Mensch und Roboter und untersucht ob Roboter Empathie empfinden können. Mit Hilfe von Emotionserkennungsalgorithmen und Kameraführung passt ein Schwarm von 50 Robotern sein Verhalten an und interagiert mit dem Betrachter. Seine Formationen, Animationen und Verhaltensweisen werden zum Vokabular des Schwarmausdrucks. Die Besucher der Ausstellung werden den Schwarm einer fluiden Roboterformation erleben und entdecken, wie Maschinen mitfühlende Reaktionen auf Menschen ableiten. Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 16. August um 18:00 im QUT Art Museum in Brisbane statt.

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photo: Rosa Barba, Aggregate States of Matters, 2019. 35mm film. Installation View, Time, Forward!. Photo: Delfino Sisto Legnani e Marco Cappelletti.
Rosa Barba bei Time forward!

Rosa Barba, Künstlerin des diesjährigen Werkleitz Festivals 2019 Modell und Ruine ist noch bis zum 20. Oktober 2019 mit ihrer Arbeit Aggregate States of Matters im Rahmen der Ausstellung Time, forward! bei der V-A-C Foundation in Venedig zu sehen. Time, forward! ist ein Projekt von Omar Kholeif, Maria Kramar und V-A-C. Es präsentiert 13 neue Installations-, Film- und Performance-Arbeiten von aufstrebenden und etablierten internationalen Künstlern, die sich mit dem Begriff und der Funktion der Zeit und ihren Beziehungen zu neuen Formen des Bewusstseins, Handelns und Sehens im 21. Jahrhundert befassen.

Foto: Rosa Barba, Aggregate States of Matters, 2019. 35mm film. Installation View, Time, Forward!. Photo: Delfino Sisto Legnani e Marco Cappelletti.

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Werkleitz Festival 2019
Andrea Pichl in der Kunsthalle Rostock

Bis zum 13. Oktober läuft in der Kunsthalle Rostock noch die Ausstellung Palast der Republik – Utopie, Inspiration, Politikum. U. a. wird eine Arbeit von Andrea Pichl, Künstlerin beim Werkleitz Festival 2019 Modell und Ruine gezeigt. Die von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Ausstellung Palast der Republik – Utopie, Inspiration, Politikum in der Kunsthalle Rostock zeigt Ausstattungsstücke und Kunstwerke, die sich mit diesem kontrovers diskutierten Gebäude auseinandersetzen. Kunst, die das staatliche Symbol stützte, wird derjenigen gegenübergestellt, die staatliche Entscheidungen kritisch hinterfragte und hinterfragt. Bildende Kunst wird so erkennbar als Gegenüber und zugleich Teil der Politik in der DDR und in der Bundesrepublik. 

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Professional Media Master Class Lab
Letztes Jahr in Utopia in Kassel

Die 2018 im Rahmen des Professional Media Master Class Lab entstandene Produktion Letztes Jahr in Utopia von Jana Keuchel und Katharina Knust wird am 24. Juli um 18:30 im Filmladen Kassel in der Reihe 365 Tage Dokfest präsentiert. Die Regisseurinnen sind zur Diskussion anwesend.

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European Media Art Platform (EMAP)
Bottled Songs gewinnt den Work in Progress Award beim Karlovy Vary International Festival

Der mit 50.000 Euro dotierte Preis beim 54. Internationalen Filmfestival in Karlsbad ging an Kevin B. Lee und Chloé Galibert-Laînes Arbeit Bottled Songs. Eine Koproduktion zwischen Deutschland, Frankreich, den USA und Finnland, die teilweise im Rahmen des EMAP / EMARE - Stipendiums 2018 entwickelt wurde. Die Jury beschrieb den Film als „mutigen Desktop-Dokumentarfilm, der Fragen der Privatsphäre und Identität aufwirft, indem er sich mit der Online-Propaganda des Islamischen Staates auseinandersetzt.“ Bottled Songs sollen Mitte 2020 fertiggestellt sein.

Credits: Bottled Songs wurde mit Unterstützung des Harun Farocki Instituts konzipiert, das vom Goethe-Institut gesponsert wurde. Es wurde bei m-cult (Helsinki) weiterentwickelt und von EMAP / EMARE unterstützt, konfinanziert von Creative Europe-der Europäischen Union wird.

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