Übergordnete Werke und Veranstaltungen
Werkleitz Festival 2026
Generations on Screen
Personen
Die sieben Filme des Programms erzählen auf persönliche Weise von Beziehungen und spüren dabei auch den unterschwelligen Verbindungen nach, die zwischen Generationen wirken. Alle Arbeiten eint die erzählerische Bewegungsrichtung, die vom Privaten ausgeht und im persönlichen Alltag das sichtbar macht, was mehr ist als nur privat.
Die Filme handeln von der schieren Dauer des gemeinsamen Lebens, das zwar von Kompromissen geprägt, aber dennoch vom Walzerrhythmus durchzogen sein kann. Sie erzählen vom Geworfensein von System zu System und der Frage nach der Balance zwischen Zweifel, Anpassung und Selbstverleugnung. Immer wieder geht es darum, was die intergenerationale Weitergabe von Traumata anrichtet und wie diese Kette durchbrochen werden kann.
Sollte man eine Haltung benennen, die sich durch die ansonsten durchaus unterschiedlichen Kurzfilme (von Dokumentar- über Experimental- bis hin zum Animationsfilm) zieht, dann wäre das der Wunsch nach Austausch und Verständnis – auch und gerade dort, wo die Generationen nicht mehr die gleiche Sprache zu sprechen scheinen.









