Loïs Soleil

Durch digitale Kunst, Performance, Installation, Poesie und Sound verbindet Loïs Soleil das Emotionale mit dem Politischen und stellt dabei intersektionale cyber-/techno-feministische Fragen.

Ihre Arbeiten setzen sich mit sexistischen Strukturen des Internets, seinen Algorithmen, Codes, Kulturen und Sprachen auseinander und erforschen die Verbindungen zwischen Popkultur, Identität, Voyeurismus und Begehren. Mit Selbstporträts, Internet-Performances und Poesie thematisiert sie Sexualität, Liebe, Verletzlichkeit und Empowerment. Ihre autobiografisch geprägte Arbeit ist dabei direkt, roh und intim. Für Loïs Soleil gilt: Das Persönliche ist politisch, das Private ist politisch.

Loïs Soleil lebt in Brüssel und ist eine französisch-schottische Künstlerin. Sie studierte Bildende Kunst an verschiedenen internationalen Hochschulen, darunter an der University of Leeds, der ENSBA Lyon und der École de recherche graphique (ERG). Für ihre Arbeit erhielt sie 2025 eine Honorary Mention der Ars Electronica. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Cultuurcentrum Grimbergen, im Centre Wallonie-Bruxelles | Paris, im Marres Maastricht, bei IKLECTIK London, im Beursschouwburg, bei VIDEOFORMES, in der Galerie That’s What X Said, im argos centre for audiovisual arts, auf der Biennale de Liège, bei Chroniques, im GUM Gent, im Le Delta (Namur), in der Centrale for Contemporary Art und im iMAL gezeigt.

2026 ist Loïs Soleil EMAP-Stipendiatin bei Werkleitz.