Übergordnete Werke und Veranstaltungen
ge.ZEIT.en
Personen
Media
ge.ZEIT.en, Annika Felix
© Annika Felix
Ein Schiff gleitet über eine Welle. Es trägt Spuren von Überdauern und Vergehen, von Bewahren und Verlieren. Unter der Oberfläche, wie in einem „unter Wasser“ der Erinnerung, ruhen echte Blüten. Sie verweisen auf die Fragilität bewahrter Momente im Meer der Zeit – auf zarte Augenblicke, die kurz aufblühen, versinken und dennoch dauerhaft Spuren hinterlassen.
Die visuelle Ebene wird durch eine auditive Komponente ergänzt. Zwei Stimmen begleiten die Reise: das leise, beharrliche Ticken der Zeit und das endlose Rauschen der Wellen. Getrennt oder vereint eröffnen sie einen besonderen
Wahrnehmungsraum: Rauschen die Wellen im Takt der Zeit – oder tickt die Zeit im Rhythmus der Wellen? Im Kunstwerk ist die Zeit zugleich omnipräsent und doch aufgehoben und „im Fluss“. Es nimmt Besucher*innen mit auf eine Reise zwischen Beständigkeit und Vergänglichkeit und der Suche nach den eigenen Blüten der Erinnerung.