move to …

Werkleitz Festival 2021
move to …
18. 6. bis 4. 7. 2021
Katrin Hochschuh und Adam Donovan, Empathy Swarm, 2018
© Katrin Hochschuh und Adam Donovan
Katrin Hochschuh und Adam Donovan, Empathy Swarm, 2018
© Katrin Hochschuh und Adam Donovan
Mark Farid, Seeing I, 2020
© Mark Farid
Anna Dumitriu und Alex May, ArchaeaBot, 2018
© Vanessa Graf, Ars Electronica
Marco Barotti, Clams, 2019
© Marco Barotti
Anna Ridler, Myriad (Tulips), 2018
© Emily Grundon
Robertina Šebjanič und Gjino Šutič, aqua forensic, 2018
© Robertina Šebjanič & Gjino Šutič
Karen Lancel und Herman Maat, Kissing Data Symphony, 2018
© Karen Lancel, Herman Maat

Das Werkleitz Festival 2021 move to … sociosphere, ecosphere, bodydatasphere präsentiert vom 18. Juni bis 4. Juli 2021, online und in der Ex-Stasizentrale, Blücherstr. 1 in Halle (Saale), medienkünstlerische Neuproduktionen aus dem von Werkleitz initiierten Stipendienprogramm der European Media Art Platform (EMAP). Das Festival beschäftigt sich mit der Frage, welche Impulse die Kunst in Zeiten globaler Transformation für die gesellschaftlichen, ökologischen und technologischen Verhältnisse der Zukunft geben kann.

Die Künstlerinnen, Künstler und Kollektive arbeiten und forschen für 4 Jahre bei den 11 Institutionen von EMAP zu den drängenden Herausforderungen der Zeit. Sie untersuchen Klimawandel, Meeresverschmutzung und Wasserqualität, sie kreieren künstliche Wesen als Metaphern posthumanen maritimen Lebens, setzen sich mit Schwarmintelligenz von Robotern auseinander und generieren Tulpenmuster aus Bitcoin-Kursen. Sie schaffen subversive Werkzeuge, mit denen sich Bürgerinnen und Bürger gegen digitale Überwachung zur Wehr setzen können, sie analysieren die Logiken des Neoliberalismus und einige von ihnen entwickeln Lösungsvorschläge, wie unsere Gesellschaften gerechter funktionieren könnten. Sie alle demonstrieren und spiegeln einen kreativen und alternativen Umgang mit alten und neuen Technologien. 

18. 06. 2021 bis 04. 07. 2021
Blücherstr. 1
06122 Halle (Saale)
Deutschland

Verteilt auf drei Wochenenden präsentiert das Festival sowohl vor Ort als auch im Internet wechselnde Arbeiten in drei Themensphären:

18. bis 20. Juni
move to … sociosphere 
widmet sich den sozialen, gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Beziehungen und Strukturen unserer globalisierten Gesellschaft.

25. bis 27. Juni
move to … ecosphere 
Im Vordergrund stehen die stehen die ökologischen Entwicklungen und Herausforderungen.

2. bis 4. Juli
move to… bodydatasphere 
Zur Datafizierung der Welt und der Vermessung unserer Körperdaten.

Die Ausstellung wird, vor Ort und online, von der internationalen Konferenz und dem Diskursprogramm new world dis/order begleitet, dass sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung befasst und in Kooperation mit der Kulturstiftung des Bundes und mit Unterstützung der ZEIT-Stiftung stattfindet.

Kultur- und Medienpartner sind MDR KULTUR, arte Kurzschluss und die internationalen Kunstmagazine Neural und Arshake.

Das Werkleitz Festival 2021 ist ein Ereignis im kulturellen Themenjahr Halexa, siede Salz! Herkunft trifft Zukunft in Halle (Saale)

Mitglieder der European Media Art Platform sind neben Werkleitz als Hauptorganisator:
Ars Electronica, Linz (AT)Foundation for Art and Creative Technology (FACT), Liverpool (UK), IMPAKT, Utrecht (NL)Antre Peaux (ex Bandits-Mages), Bourges (FR)LABoral, Guijon (ES)Kontejner, Zagreb (HR)WRO Art Center, Wroclaw (PL)RIXC, Riga, (LV)Onassis STEGI, Athen (GR)m-cult, Helsinki (FI)

Weitere regionale Partner sind:
Silbersalz FestivalDOK LeipzigBurg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, sowie das Salinemuseum Halle (Saale) e. V. und die Franckeschen Stiftungen (gemeinsame Intendanz mit Werkleitz zum kulturellen Themenjahr Halexa, siede Salz! Herkunft trifft Zukunft in Halle).

EMAP wurde 2017 von Werkleitz gegründet und ist eine von 15 von Creative geförderten europäischen Plattformen - die einzige für digitale Künste. 2020 wurde sie als besonders innovative Maßnahme im 3. österreichischen Staatenbericht zur UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen vorgeschlagen.