Stranger to the Trees

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Schaufenster in die Stadt Videorama
Stranger to the Trees
2020
Installationsansicht bei der WRO Media Art Biennale 2021
© Foto: Andreas Baudisch
Installationsansicht bei der WRO Media Art Biennale 2021
© Foto: Andreas Baudisch
Installationsansicht bei der WRO Media Art Biennale 2021
© Foto: Andreas Baudisch

Das Multimedia-Projekt Stranger to the Trees erforscht die komplementäre Koexistenz von Mikroplastik und Bäumen als Kohlenstoffsenken. Wie koexistieren Bäume und Mikroplastik in Wäldern und binden Kohlenstoff in Zeiten der Klimakrise? Stranger to the Trees kombiniert Video, interaktiven Sound und Skulptur und fragt nach der Reaktion von Waldökosystemen auf die allgegenwärtige und unwiderrufliche Verbreitung von Mikroplastik auf der Erde.

In dem, was wir als unsere Umwelt betrachten, befindet sich eindeutig überall Plastik. Plastik findet sich sogar an den Rändern der menschlichen Reichweite: auf dem Grund des Marianengrabens, im Regen, in den Wolken und in der Atmosphäre. Plastik kann sich negativ auf die Qualität eines Ökosystems auswirken, doch ist die Plastikverschmutzung auch eine Kohlenstoffsenke, die Kohlenstoff speichert und Kohlendioxid und Methan aus der Atmosphäre fernhält. Die Mikroplastik-Kohlenstoffsenke ist selbst eine Verkörperung von industriellen Prozessen, die zur Klimakrise beitragen. Durch welche Prozesse kommen Mikroplastik und Bäume zusammen? Konkurrieren sie oder ergänzen sie sich? Dieses Projekt basiert auf der laufenden künstlerischen Forschung von Kat Austen zu den Themen Mikroplastik und Klimakrise.

Diese Arbeit wurde im Rahmen des Programms European Media Art Platforms (EMAP) bei WRO Art Center (PL) mit Unterstützung des Creative Europe Kulturprogramms der Europäischen Union realisiert.

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