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Schaufenster in die Stadt Videorama
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2018
Robertina Šebjanič & Gjino Šutič, aqua_forensic
© Robertina Šebjanič & Gjino Šutič

Die Installation erkundet die Beziehung zwischen den mikrobischen Meeren und den Menschen, das weltweite Aquafarming des Lebensraums Wasser. Die Frage lautet: Wie macht sich unser Einfluss bemerkbar?

Beleuchtet werden unsichtbare anthropogene (pharmazeutische) chemische Schadstoffe – Rückstände menschlichen Konsums – als „unsichtbare Monster“ im Wasser. Das Projekt verbindet Kunst, Wissenschaft und Laienwissenschaft auf der „Jagd nach einem Phantom“ und fordert zur Diskussion über unsere Solidarität und Empathie mit Gewässern auf, die sich unserer Wahrnehmung entziehen. Mittels Installation, Workshop und öffentlicher Diskussion will das Projekt neue Narrative schaffen.

Die Installation aus Kupferrohren und holografischen Videos zeigt In-vitro-Experimente mit sterbenden Mikroorganismen in einer pharmazeutischen Lösung. Sie offenbart, welchen Einfluss wir auf den Lebensraum Wasser und seine Organismen haben. Ein Rohrsystem verbindet alles zu einer immersiven Umgebung, in der das Publikum aufgefordert ist, nicht nur die Module, in denen die Hologramme gezeigt werden, sondern auch das Künstlerbuch zur Forschung über unsichtbare chemische Schadstoffe genauer zu betrachten.

Diese Arbeit wurde im Rahmen des Programms European Media Art Platforms (EMAP) bei Ars Electronica (AT) mit Unterstützung des Creative Europe Kulturprogramms der Europäischen Union realisiert.