A Colour Box

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2. Werkleitz Biennale 1996 Cluster Images

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GB 1935

Lye’s erste „direkte“ (kameralose) Animation kombinierte populäre kubanische Tanzmusik mit handgemalten abstrakten Designs. Der Film, der in vielen britischen Kinos lief, hatte wegen seiner Neuartigkeit und weil er das Publikum teilte - einige Zuschauer liebten ihn, andere hassten ihn. Farbe war noch immer eine Neuheit, und Lye’s direkte Malerei auf Zelluloid erzeugte brillante Farben. Der Film gewann Festivalpreise, obwohl einige Festivals für diesen neuen Animationsstil eine spezielle Kategorie erfinden mussten. In Venedig unterbrachen die Faschisten die Vorführungen, weil sie ihn als „entartete“ moderne Kunst betrachteten. Der Film wurde von John Griersons GPO Film Unit finanziert und vertrieben, unter der Bedingung, dass Lye am Ende eine Postwerbung einfügte. Der Film wurde vom British Film Institute restauriert.

The Len-Lye-Stiftung


GB 1935, 16mm, 3 min

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