Zeitprobleme: Wie der Arbeiter wohnt

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Filmprogramme 17. und 18. Oktober, jeweils 19:00 und 21:00 im Zazie Neustadt und die neuen Städte

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Zeitprobleme: Wie der Arbeiter wohnt
DE 1930
Zeitprobleme: Wie der Arbeiter wohnt
© Slatan Dudow, D 1930 Courtesy of Deutsche Kinemathek

Zeitprobleme: Wie der Arbeiter wohnt zählt zu den Frühwerken des „proletarischen Reportagefilms“. Slatan Dudow, der kurze Zeit später Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt? (1932) drehte, wollte aber nicht nur die unwürdigen Wohnverhältnisse in den Berliner Mietskasernen und Elendsquartieren zeigen, sondern schnitt kontrapunktisch Bilder nobler Villenviertel ein. Während dort ein fetter Bourgeois seinen Hund wäscht, liest ein erschöpfter Arbeiter die Androhung einer Räumungsklage. Der Film wechselt zwischen detailgenauem Realismus in der Darstellung der ärmlichen Wohnungen und einer nahezu avantgardistischen Kamera beim Blick auf Licht und Schatten in den Hinterhöfen, welche an die zeitgenössischen Zeichnungen Heinrich Zilles erinnern. 

Slatan Dudow, DE 1930, 13 min

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