The Critic

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3. Werkleitz Biennale 1998 sub fiction

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The Critic
US 1995

„The Critic“ möchte die gequälte Seele des Schreibers, seinen Kampf und seine Leidenschaft im Schaffen, die ihn zur Unklarheit verdammen, wenn sich deren Scheinheiligkeit zeigt, enthüllen. Der Kritiker selbst befindet sich im Tauziehen mit dem Schreiber. Er möchte seinen Traum aus der Seele des Schreibers ausreißen, sie besitzen, sie dominieren, sie an sich reißen. Raphael Montañez Ortiz benutzt die Schreibmaschine, das Instrument mit dem sich der Schreiber ausdrückt, um ein faszinierendes Staccato zu kreieren. Es wird die Geschichte des Schreibers erzählt, ein Staccato aus Tönen, das in seinem ritualisierten Rhythmus der Agonie und der Ekstase, der Wut und der Leidenschaft des Werkes des Schreibers Ausdruck verleiht. Es wird der Kampf des Schreibers mit den neidischen Kritikern enthüllt, seine Dämonen, die immerzu seine Schöpfungen verfolgen, mit dem Ziel seine Träume zu besitzen, zu kontrollieren oder zu zerstören; sie versuchen, ihn aus seinem erzwungenen, trunkenen Schlaf aufzuwecken, auf daß er nie mehr träume.

U-matic, 15 min

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