Die Karbidfabrik

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Leuna100 im Zazie Von der Kohle zur Cloud II
Die Karbidfabrik
DDR 1989
Die Karbidfabrik, Heinz Brinkmann, 1989
© DEFA Stiftung

Aufgrund der steigenden Rohölpreise sah sich die DDR gezwungen, die ineffiziente und umweltbelastende Carbochemie weiter auszubauen: Kohle und Kalk wurden bei hoher Hitze zu Karbid und damit zum Grundstoff für „Plaste und Elaste“ verschmolzen. Der Blick in die veraltete Karbidfabrik der VEB Chemische Werke Buna in Schkopau zeigt das Dilemma. Die Männer am Abstich schieben 12-Stunden-Schichten. Des Geldes wegen. Doch jeder ist froh, wenn er am Abend wieder gesund nach Hause kommt, während die giftigen Abwässer in die Saale fließen. Mit bemerkenswerter Offenheit sprechen Arbeiter wie Franz Aszakis und der Buna-Abteilungsleiter Siegfried Richter über Missstände und fehlende Investitionen. Im Oktober 1987 gedreht, wurde Die Karbidfabrik erst im März 1989 uraufgeführt.

Heinz Brinkmann, DDR 1989, 23‘

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