90 Sekunden

Root Event

Werkleitz Jubiläums Festival 2013 Utopien vermeiden
90 Sekunden
13. 10. 2013
DE 2013
© Fachklasse Zeitbasierte Künste, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
© Frauke Rahr
© Frauke Rahr

90 Sekunden aus dem Bau der Chinesischen Mauer

Beiträge zum Werkleitzfestival Utopien vermeiden aus der Fachklasse Zeitbasierte Künste
 Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.
Beteilige: Tim Kurth und Max Mendez, Susa Pankrath, Caro Sell, Paul Striegel

Der Beitrag der Fachklasse Zeitbasierte Künste ist ein flüchtiger, er findet sich in Bewegung, ist vielgestaltig, Teile tauchen auf und wieder ab, treffen unerwartet auf die Ausstellungsbesucher, schleichen sich an und schmuggeln sich ein, bevor man sie jedoch festhalten kann sind sie wieder verschwunden. Alle Beiträge kreisen in ganz eigener Weise um das Verhältnis der einzelnen Mitglieder zu einer Gemeinschaft. Die beteiligten Einzelkünstlerinnen haben – ganz egalitär – dasselbe Gut: 90 Sekunden Zeit, 90 Sekunden Aufmerksamkeit. 90 Sekunden Poesie, 90 Sekunden Politik, 90 Sekunden Reflexion, 90 Sekunden Schönheit, 90 Sekunden Subversion. - 90 Sekunden Ruhm.

Der Einzelne kann aus der Position des Einzelkünstlers heraus treten, denn den Einzelnen steht frei, ob sie ihre Zeit alleine nutzen wollen, oder sich und ihre Zeit zusammentun, um damit die Zeit zu vermehren. Daraus ergeben sich ganz zwingend flüchtige kleine Projekte. Sie werden die Veranstaltungen des Festivals „Utopien vermeiden“ begleiten, aber unangekündigt an bestimmten Orten und in bestimmten Situationen in den laufenden Abend eingestreut werden. Die Bilder, die entstehen, sind - wie alle Bilder und Utopien von Gemeinschaften - von Menschen gemacht und erfahren ihren Aufbau und ihre Auflösung.

Die Studierenden inszenieren Gruppen und Chöre, entwickeln Solos und arbeiten als Team oder Einzelgänger.

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