Geliebter Feind: Deutscher Antiamerikanismus in den Nachkriegszeiten seit 1945

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Geliebter Feind: Deutscher Antiamerikanismus in den Nachkriegszeiten seit 1945

Der Journalist Henry R. Luce, Gründer und Herausgeber von „Time“, „Fortune“ und „Life“, verkündete im Februar 1941 das amerikanische Jahrhundert. Luce zeichnete die Vision einer von amerikanischen Idealen geprägten Welt, in der uramerikanische Werte wie Freiheit und Gerechtigkeit überall verwirklicht würden. Für Luce repräsentierte dieses Jahrhundert vor allem ein weltanschauliches Programm, nicht allein, wie wir Europäer uns angewöhnt haben, den Siegeszug von Hollywood, McDonalds und Silicon Valley; auch nicht, wie der antiimperialistische Diskurs insinuiert, eine bloße Bemäntelung US-amerikanischen Machtstrebens. In Anlehnung an die in der Unabhängigkeitserklärung verewigte Trias von „life, liberty, and the pursuit of happiness“ forderte Luce die Amerikaner dazu auf, Freiheit, wirtschaftliches Wachstum und die Befriedigung der individuellen Bedürfnisse für alle Menschen sicherzustellen.1

Man könnte das verflossene 20. Jahrhundert aber auch das „antiamerikanische Jahrhundert“ nennen. Es wird leicht übersehen, dass Luce das Jahrhundert zwar wirkmächtig auf den Begriff brachte, jedoch aus der Defensive heraus argumentierte. Erst die Geschichte hat Luce Recht gegeben, suchte er doch seine Landsleute in einer weltpolitisch offenen Situation wachzurütteln. Anfang 1941 rückten Hitlers Armeen überall in Europa vor. Rechtsstaatlichkeit und Demokratie waren weltweit im Rückzug. Ein Land nach dem anderen fiel der Diktatur zum Opfer. Drückten die USA auch der Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts mit Eintritt in den Zweiten Weltkrieg ihren Stempel auf, so war diese Erfolgsgeschichte keineswegs selbstverständlich.

Tatsächlich haben in den letzten hundert Jahren von einem (oft sinnbildlichen) Amerika repräsentierte Ideale, wie sich jüngst bei Barack Obamas Berliner Rede erneut zeigte, Menschen weltweit inspirieren können. Weil Amerika außerhalb seiner Grenzen als Vorbild und Stichwortgeber diente, zog es Ablehnung bis hin zum Terrorismus auf sich. Die Träume, aber auch die Albträume, mit denen sich menschliche Phantasie ihre Zukunft imaginiert, besaßen (und besitzen) oft eine amerikanische Handschrift. Doch so tief die Einflüsse einer in Amerika erstmals voll ausgeprägten modernen („Massen“-) Kultur und („Massen“-) Demokratie auch reichten: Das 20. Jahrhundert war nicht zuletzt durch starke Gegenbewegungen gegen diese „amerikanische Moderne“, d. h. den liberalen Kapitalismus und die repräsentative Demokratie, geprägt. In diesem Sinne war Amerika stets mehr als ein Land: In der Konkurrenz der Ideologien und der politischen Systeme, auch der Zivilisationen, d. h. primär kulturell oder religiös gedachter Ordnungen, stand es als universale Antithese stets bereit.

Recht verstanden ist Antiamerikanismus daher mehr als eine bloße Kritik an den USA. Soll der Begriff Antiamerikanismus überhaupt analytischen Wert haben, d. h. uns helfen, etwas über gesellschaftliche und ideologische Grundkonflikte des 20. und 21. Jahrhunderts zu verstehen, dann ist er von (berechtigter oder unberechtigter) Kritik an Einzelentscheidungen amerikanischer Regierungen zu trennen; aber auch von der Anprangerung spezifischer Missstände in den USA. Deshalb wird hier Antiamerikanismus als Grundsatzkritik definiert, als Antiliberalismus, Antikapitalismus oder auch Anti-Westlertum. Im Unterschied zum Antikommunismus oder Antifaschismus nimmt der Antiamerikanismus vordergründig kein abstraktes Ideengebäude ins Visier, sondern bezieht sich, schon im Wortstamm dem Antisemitismus ähnelnd, auf eine ethnische bzw. nationale Kategorie. Doch wie hinter dem Judenhass steckt hinter der ideologischen Gegnerschaft zu Amerika mehr als ein ethnisches, rassisches oder nationales Vorurteil.2

Definiert man Antiamerikanismus als Antiliberalismus, dann löst sich ein Paradoxon leicht auf: Dass historisch (und gegenwärtig) Antiamerikanismus oft Antiamerikanismus mit Amerika gewesen ist. Der italienische Faschismus beispielsweise bewunderte trotz kritischer Distanz zu Amerika die ökonomische, technologische und politische Machtentfaltung der USA.3 Das gleiche gilt für Hitlers Deutschland, das nicht ohne selektiven Rückgriff auf “amerikanische Methoden“ auskam, wenn diese auch nicht mehr so genannt werden durften.4 Die westdeutsche Neue Linke folgte diesem tief in der europäischen Geschichte verwurzelten Muster. So eng verzahnten sich die ideologische Gegnerschaft zu der liberalen, “amerikanischen Moderne“ mit Anleihen bei der amerikanischen Protestkultur, dass Forscher pointiert von einem „amerikanisierten Antiamerikanismus“ sprechen.5 Und in der DDR? Dort war die Regierung offiziell antiamerikanisch. Erich Honecker ließ es sich dennoch nicht nehmen, Angela Davis in den Friedrichstadtpalast einzuladen, während gleichzeitig die SED die Begeisterung der Bevölkerung für amerikanische Populärkultur durch aktive Konstruktion von Feindbildern konterkarierte.6

Rechter Antiamerikanismus nach 1945

Im Mai 1945 war das nationalsozialistische Deutschland besiegt. Der rechte Antiamerikanismus war damit ebenso wenig untergegangen wie der Antikommunismus. Im Gegenteil: Ein europäisches (sprich christliches) „Abendland“ hatte bis in die 1960er Jahre in konservativen Zirkeln Hochkonjunktur. Seine Protagonisten grenzten sich nicht nur vom gerade verflossenen „Dritten Reich“ und der Sowjetunion ab, sondern auch von dem sinnbildlichen Amerika. Suchten christdemokratische Politiker wie Adenauer oder de Gasperi, d. h. die Gründungsväter der Europäischen Gemeinschaften, auch den strategischen Schulterschluss mit den USA, so blieben sie doch einem traditionellen antiamerikanischen Kulturdünkel verhaftet. Im Bekenntnis der alten europäischen Patriarchen (zu denen auch de Gaulle zählte) zum christlichen Abendland lebte der Antiamerikanismus als Kulturkritik an egalitärer Massengesellschaft und Massendemokratie weiter.7

Charakteristisch für diese Haltung war die Vorstellung, dass innerhalb der transatlantischen Gemeinschaft die Europäer die geistige Führungsrolle übernehmen würden, während den Amerikanern die militärische und politische Vorherrschaft zufalle. (West-)deutsche Dichter und Denker verglichen das Verhältnis von Amerika zu Europa mit dem von Rom zu Griechenland, da in der Weltgeschichte die Eroberer regelmäßig Kultur und Werte des Eroberten übernommen hätten.8 Für Adenauer war die Zusammenarbeit mit den USA ein Gebot der westdeutschen Staatsräson. Zugleich wehrte er sich gegen eine “Amerikanisierung” Deutschlands und sprach den Amerikanern “einen wirklichen tragenden Gedanken” ab, wie ihn “der Widerstand gegen den Einbruch des totalitären Atheismus von Russland her” darstelle. Allein im “christlichen Humanismus” der Westeuropäer sah der Rhöndorfer Alte ein Bollwerk gegen den drohenden Bolschewismus.9

Deutschnationale und radikalkonservative Autoren wie Gottfried Benn, Ernst von Salomon oder Carl Schmitt blieben nach 1945 dem Antiamerikanismus konsequent verhaftet, weil sie die Verwestlichung und Amerikanisierung im gesellschaftlichen und im politischen Sinne bekämpften. Das vermutlich einflussreichste antiamerikanische Buch der frühen Zeit war Ernst von Salomons autobiographischer Roman Der Fragebogen. Es markierte den literarischen Höhepunkt der Kritik an den unpopulären Entnazifizierungsprogrammen. Salomon ironisierte den amerikanischen Versuch, die Deutschen durch die Entnazifizierung politisch zur Verantwortung zu (er)ziehen. Seine höhnische Abrechnung mit den Siegern des Zweiten Weltkrieges war gespickt mit Invektiven gegen die amerikanischen Soldaten, die er als brutal, degeneriert, dümmlich und gemein beschrieb. Für ihn waren die eigentlichen Sieger die Deutschen, die ungebeugt der „Siegerjustiz“ entgegentraten.10

In den 1950er und 1960er Jahren blühte das Genre der antiamerikanischen Umerziehungs-Literatur auf. Bücher wie Auf dem Bauche sollst Du kriechen (1958), das von zwei Mitherausgebern der “Zeit”, Richard Tüngel und Hans Rudolf Berndorff, verfasst wurde, oder Charakterwäsche (1965) aus der Feder von Caspar von Schrenck-Notzing waren nicht gerade repräsentativ für die akademische Diskussion in Deutschland, übten jedoch einen beträchtlichen Einfluss auf das gebildete Publikum aus. In den Spalten der 1951 gegründeten Zeitschrift “Nation Europa”, ein theoretisches Zentralorgan des Rechtsextremismus bis heute, wurde unverhohlen die NS-Propaganda fortgeführt, wurden die alten Mythen vom “Verrat Wilsons”, von der “Kriegsschuld Roosevelts”, vom “Einfluss der Juden” auf die US-Politik immer neu variiert. Diese doppelte Frontstellung gegen Ost und West und die kulturpessimistische Kritik an der technischen Zivilisation, das große Thema der Konservativen Revolutionäre der 1920er und 1930er Jahre, zog sich als roter Faden durch die antiamerikanische Publizistik der westdeutschen Nachkriegszeit.11

Linker Antiamerikanismus nach 1945

Auch die westdeutsche Linke legte ihr ambivalentes Verhältnis zu den USA nach 1945 nicht ab. Indes waren amerikakritische Töne hier anfangs nur gedämpft zu vernehmen. In der SPD hatte sich aufgrund der Exil-Erfahrung der ideologische Widerspruch zur amerikanischen Moderne abgemildert. Die Konkurrenz mit dem „volksdemokratischen“ Ostberliner Modell tat ein Übriges. So genoss die SED lange Zeit das zweifelhafte Privileg, die linke antiamerikanische Tradition in Deutschland fast allein hochzuhalten.12 Linke Amerikakritik fand sich vor allem unter Schriftstellern, wie den Mitgliedern der Gruppe 47, während SPD-Politiker zwar die US-Außenpolitik partiell kritisierten, jedoch ideologisch den Schulterschluss mit den USA suchten. So stilisierte sich Willy Brandt im Wahlkampf 1961 zum „deutschen Kennedy“.

Der Protest gegen den Vietnam-Krieg, der als außenpolitische Kritik anfangs das Etikett des Antiamerikanismus nicht verdiente, war Katalysator eines massenhaften ideologischen Antiamerikanismus. Führende Köpfe der außerparlamentarischen Bewegung waren als Austauschschüler oder –studenten politisiert worden; Protestformen der amerikanischen Bürgerrechts- und Studentenbewegung wie der „Sit In“ oder der „Teach In“ gingen unübersetzt in die deutsche Sprache über.13 Doch aus Kritik wurde grundsätzliche Ablehnung. Rudi Dutschke deutete die “expansive Außenpolitik” der USA in Wiederaneignung älterer ökonomischer Imperialismustheorien als Versuch, von innergesellschaftlichen Widersprüchen durch äußeren Expansionismus abzulenken. Dieser Antiamerikanismus war ideologischer Natur, weil er Vietnam als Exempel einer der liberalen Moderne innewohnenden destruktiven Tendenz verstand.14

Dieser Widerstand schlug in den 1970er Jahren in antiamerikanische Terrorakte um. Im Unterschied zur APO, die sich noch in einer gemeinsamen Front mit den Unterdrückten und Entrechteten innerhalb der USA sah, differenzierte der Terrorismus nicht mehr zwischen „Opfern“ und „Tätern“. Dutzende von Menschen fielen antiamerikanischen Terrorakten zum Opfer, darunter ein 20-jähriger amerikanischer Soldat, der im August 1985 mit einem Genickschuss exekutiert wurde. Das löste innerhalb der Linken und der RAF-Sympathisantenszene heftigste Debatten aus.15 Der Schlachtruf vom “alltäglichen Faschismus” wurde in die eingängige Parole “USA-SA-SS” umgemünzt. “Faschismus“ war der ubiquitäre Vorwurf, der auf beiden Seiten des Atlantiks mit schöner Regelmäßigkeit erklang. In der Kontinuität älterer deutscher Amerikabilder diente “Amerika” als eine Chiffre für eine pathologische Entwicklungstendenz der liberal-kapitalistischen Moderne.

In der Friedensbewegung der 1980er Jahre näherte sich der Antiamerikanismus – auch über die ost-westdeutsche Blockgrenze hinweg – nationalistischen Positionen an. Die Losung des Graffitis “Die BRD ist El Salvador” (mit Westdeutschland als gedachtem kolonialen Opfer des Dollar-Imperialismus) steht für eine neue Bewertung der USA im linken Spektrum, die auch in der DDR-Staatspropaganda Resonanz fand, aber eben nicht nur da. So forderte der nationalpolitische Flügel der Grünen während der Nachrüstungsdebatte Anfang der 1980er Jahre eine Neutralisierung, weil Sowjets und Amerikaner Deutsche zwängen, ihren nationalen Interessen zuwiderzuhandeln. Eine vergleichbare Position trug die DDR-Friedensbewegung vor – nur in Opposition zu der dort herrschenden Regierung. Diese national-neutralistische Lagerung diffundierte über mehrere Stationen in die Proteste gegen den Irak-Krieg hinein, ja wies aufgrund der Palästina-Problematik gewisse strukturelle Ähnlichkeiten mit der von Luce beschriebenen weltpolitischen Konfrontationslinie um 1941 auf.16

Gibt es den Antiamerikanismus noch?

Im Rückblick auf das antiamerikanische Jahrhundert ist offensichtlich, dass viele brennende Antiamerikaner zugleich kräftige Amerikanisierer waren. Das zeugt von der Anziehungskraft der von Amerika repräsentierten Ideale. Weil sich der Widerstand mehr gegen ein sinnbildliches als ein reales Amerika richtete, war diese Inkonsequenz möglich, war doch antiamerikanische Kritik stärker auf die eigene Gesellschaft als auf die USA selbst gemünzt. Autoren wie der Münchner Politikwissenschaftler Christian Schwaabe haben nun argumentiert, dass mit Gesamtdeutschlands „Ankunft im Westen“ dem Antiamerikanismus der Stachel gezogen worden sei.17 Daran ist richtig, dass mit dem Ende des europäischen Bürgerkrieges 1989/90, als nach dem Faschismus nun auch der Kommunismus historisch unterging, ein „deutscher“ oder „europäischer Weg“ nicht mehr auf die gleichen Grundkonflikte rekurrieren kann wie davor.

Indes sind auch nach der Überwindung der das 20. Jahrhundert prägenden innerwestlichen Kämpfe zwischen Faschismus, Kommunismus und Liberalismus dem sinnbildlichen und dem realen Amerika, von dem Henry Luce einst sprach, die Gegner keinesfalls abhanden gekommen. Mit dem Abschluss der Dekolonisierung, die schließlich auch die Sowjetunion als das letzte europäische Imperium erfasste, steht die liberale Moderne, selbst wenn die USA ökonomisch und militärisch schwächeln, nach wie vor im Brennpunkt weltpolitischer und weltanschaulicher Großkonflikte. Einmal mehr spielt das sinnbildliche Amerika die Rolle des Weltfeindes Nr. 1. So hatten es die Terroristen des 11. September ja nicht auf George W. Bush persönlich abgesehen, sondern mit dem Pentagon und der Wallstreet Symbole amerikanischer Macht im Visier. Damit sei die Prognose gewagt, dass der alte, für die europäisch-atlantischen Bürgerkriege des 20. Jahrhundert charakteristische Antiamerikanismus zwar sein historisches Verfallsdatum überschritten hat. Doch als Fundamentalkritik an der liberal-kapitalistischen Moderne ist der Antiamerikanismus keineswegs erledigt. In diesem Sinne könnte auch das 21. Jahrhundert, wenn vielleicht auch kein amerikanisches, so doch ein antiamerikanisches Jahrhundert werden.

Washington, D. C. 2008

1 Vgl. Henry R. Luce: The American Century. In: Life, 17. Februar 1941, S. 61-65.

2 Vgl. Dan Diner: Verkehrte Welten. Antiamerikanismus in Deutschland. Frankfurt/Main 1993, S. 29.

3 Vgl. Emilio Gentile: Impending Modernity. Fascism and the Ambivalent Image of the United States. In: Journal of Contemporary History 28, 1993, S. 7-29.

4 Vgl. Philipp Gassert: Nationalsozialismus, Amerikanismus, Technologie. Zur Kritik der amerikanischen Moderne im Dritten Reich. In: Michael Wala, Ursula Lehmkuhl (Hg.), Technologie und Kultur. Europas Blick auf Amerika vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Köln 2000, S.147-172.

5 Kaspar Maase: Diagnose: Amerikanisierung. Zur Geschichte eines Deutungsmusters. In: Transit 17, 1999, S. 72-89.

6 Vgl. Uta A. Balbier, Christiane Rösch (Hg.): Umworbener Klassenfeind. Das Verhältnis der DDR zu den USA. Berlin 2006, S. 12 f.

7 Vgl. Vanessa Conze: Das Europa der Deutschen. Ideen von Europa in Deutschland zwischen Reichstradition und Westorientierung (1920-1970). München 2005, S. 135-160.

8 Vgl. Hans Freyer: Weltgeschichte Europas. 2 Bde. Wiesbaden 1948, S. 16-17, 86-90, 581-2, 654.

9 Hans-Jürgen Grabbe: Das Amerikabild Konrad Adenauers. In: Amerikastudien 31, 1986, S. 315-323.

10 Vgl. Ernst von Salomon: Der Fragebogen. Hamburg 1951.

11 Vgl. Philipp Gassert: Gegen Ost und West: Antiamerikanismus in der Bundesrepublik, 1945-1968. In: Detlef Junker et al. (Hg): Die USA und Deutschland im Zeitalter des Kalten Krieges, 1945-1990. Ein Handbuch. Bd. 1. Stuttgart, München 2001, S. 944-954.

12 Vgl. Dorothee Wierling: Amerikabilder in der DDR. In: Balbier/Rösch: Umworbener Klassenfeind. S. 32-38.

13 Vgl. Martin Klimke: 1968 als transnationales Ereignis. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 14/15, 2008, S. 22-27.

14 Vgl. Philipp Gassert: Anti-Amerikaner? Die deutsche Neue Linke und die USA. In: Jan C. Behrends, Árpád von Klimo und Patrice G. Poutrus (Hg.): Anti-Amerikanismus im 20. Jahrhundert. Studien zu Ost- und Westeuropa. Bonn 2005.S. 250-267.

15 Vgl. Wolfgang Kraushaar (Hg.): Frankfurter Schule und Studentenbewegung. Von der Flaschenpost zum Molotowcocktail 1946-1995. Bd. 1. Frankfurt/Main 1998, S. 590 f.

16 Vgl. Andrei S. Markovits: Amerika, dich haßt sich’s besser. Antiamerikanismus und Antisemitismus in Europa. Hamburg 2004, S. 173-196.

17 Christian Schwaabe: Antiamerikanismus. Wandlungen eines Feindbildes. München 2003, S. 12-13.