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Supported Artist

Mit diesem Stipendienprogramm fördert Werkleitz intensiv herausragende talentierte junge Künstlerinnen und Künstler.

Das Supported Artist Stipendium erstreckt sich über einen Zeitraum von maximal drei Jahren und begleitet die Künstler in den Bereichen Produktion, Distribution und Öffentlichkeitsarbeit. Der Schwerpunkt des Stipendiums liegt in der Vermittlung weiterer Kontakte zu Festivals, Kuratoren, Ausstellungsorten, Galerien und Produzenten.
Eine Bewerbung für dieses Stipendium ist nicht möglich. Die Kandidaten werden aus den Recherchen von Werkleitz etwa für das Werkleitz Festival sowie aus den Bewerbungen für EMARE und anderen Stipendienprogrammen nominiert.

Die Werkleitz Gesellschaft unterstützte bislang folgende Künstler durch das Programm Supported Artist:


Der Tag des Spatzen@Philip Scheffner 2010

Philip Scheffner

REVISION

Herzlichen Glückwunsch zum 1. Preis im Dokumentarfilmwettbewerb auf dem GoEast Filmfestival Wiesbaden.

Begründung der Jury:

"For reminding us that one of the most important attributes of documentary filmmaking are genuine curiosity, passion and solidarity, resulting in research and exploration.
For being allowed, as audiences, to experience that curiosity, passion and solidarity, and for taking part in research and exploration. For existing here and now. "

 

Weitere Festivaltermine Mai/Juni 2012:

HOTDOCS Toronto (Wettbewerb)

DokFest München (Wettbewerb)

Neisse Film Festival

Balkan Filmfest Bremen

Subversive FilmFestival Croatia (Zagreb)

TIFF Cluj (Rumänien)


Ausserdem gibt es bisher folgende feste Festivalzusagen:

Vancouver Int. Film Festival (Oktober)

Doc BsAs Buenos Aires (Oktober)

Crossing Europe Film Festival in Linz (2013)

Jeonju Int. Film Festival in Korea (2013). 

 

Supported Artist von 2008 bis 2010

Film Der Tag des Spatzen (www.dertagdesspatzen.de)

Film The Halfmoon Files (www.halfmoonfiles.de)
-Dokumentarfilmpreis des Goethe Instituts 2007, verliehen auf der 31. Duisburger Filmwoche 2007
-Förderpreis der Stadt Duisburg, verliehen auf der 31. Duisburger Filmwoche 2007
-bester Dokumentarfilm, verliehen beim Int. Independent Filmfestival of Mar des Plata 2007 (Argentinien)
-Prix des mediatheques, verliehen auf dem Festival International du Documentaire Marseille 2007
-Premiere auf der Internationalen Forum den 56. Internationalen Filmfestspiele Berlin 2007

first pici-Server@Werkleitz

Mathias Jud und Christoph Wachter


Supported Artist von 2007 bis 2009

picidae – Break through the Chinese Firewall (www.picidae.net)
- lobende Erwähnung (transmediale08, Berlin)
- Förderpreis der Kunstministerin des Freistaates Sachsen (Cynet Art Festival, Dresden)

Amazons
Civil Status

Alina Rudniskaya


Supported Artist von 2005 bis 2007


Geboren 1976 in Murmansk (nördlich des Polarkreises), begann Alina Rudnitskaya ihre Ausbildung in St. Petersburg mit einem Ingenieursstudium für Raumfahrtdesign, das aber zunächst vor allem in höherer Mathematik bestand. Anschließend absolvierte sie eine Drehbuchausbildung an der University of Culture and Arts in St. Petersburg.  

Erfolgreiche Studentenfilme ermöglichten ihr erste Aufträge: für die TV-Dokumentarreihe "Petersburg 300" drehte sie zwei kurze Filme, Driving Mad und Communal Residence. Jetzt arbeitet sie für das altehrwürdige St. Petersburg Documentary Film Studio, an dem Legenden des sowjetischen Dokumentarfilms wie Alexander Sokurov oder Pavel Kogan wirkten.

Ihre kurzen, meist 20 bis 30minütigen Dokumentarfilme stehen einerseits in der Tradition des klassischen sowjetischen Dokumentarfilms (ihre Generation nennt man in Russland die "neunte", gezählt seit Eisenstein, Vertov & Co.). Doch Alina Rudnitskaya erweitert das traditionelle Format durch eine bis dahin im russischen Dokumentarfilm ungekannte Intimität. Ihre Kamera scheint an den Protagonisten zu kleben, sie scheint so sehr akzeptierter Bestandteil des sie umgebenden Lebens zu werden, dass viele Betrachter Schwierigkeiten haben, an die Authentizität des Gefilmten zu glauben.
 
Dennoch wurde die Qualität ihrer Arbeit zunächst übersehen. Ihr erster auf 35mm gedrehter Film, Amazons (2003), ein Porträt junger Mädchen, die mitten in St. Petersburg mit der Pflege und der Vermietung von Pferden Geld verdienen und ungeniert durch den dichten Verkehr der breiten Straßen reiten, wurde auf allen Festivals abgelehnt, sogar in St. Petersburg selbst, und erst auf der Werkleitz Biennale Common Property 2004 uraufgeführt. 2005 erhielt Alina Rudnitskaya das EMARE Stipendium der Werkleitz Gesellschaft und wurde von dieser seitdem im Rahmen des Supported Artist Programms bis 2007 kontinuierlich unterstützt. Mit Civil Status schaffte sie ihren Durchbruch, der Film erhielt 14 Festivalpreise.

Filmographie:

DRIVING MAD - NAVAZHOLENIJE, 2002, DV, col, sound, 13 min
COMMUNAL RESIDENCE – SOVMESTNOYE PROZHIVANIYE, 2002, DV, col, sound, 13 min *
AMAZONS – NAEZDNIZY, 2003, 35mm, col, sound, 20 min *
RURAL LESSONS – SJELSKIJE UROKI, 2004, 35mm, col, sound, 26 min
CIVIL STATUS – GRAJDANSKOE SOSTOIANIE, 2005, 35mm, bw, sound, 29 min *
THE SOUND OF MALINES – MALINOVY ZVON, 2006, DV, col, sound, 30 min
BESAME MUCHO – ZELNJ MENJE KREPTSHE, 2006, 35mm, col&bw, sound, 28 min
KAK STAT STERVOI – BITCH ACADEMY, 2008, 35mm, col, sound, 30 min

* In der Distribution von Werkleitz (für nicht kommerzielle Screenings. Distributionsformat: Video).

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