Visiting Artist Karin Missy Paule

Root Event

Visiting Artist Karin Missy Paule
10. 6. 2010

anwesend:

Karin Missy Paule (ReferentIn)

Präsentation: Karin Missy Paule

Karin Missy Paules aktuelle Arbeit my family… oder so andere Kleinigkeiten, 
die nicht wirklich radikal sind entstand für die Gruppenausstellung Manson 1969  – Vom Schrecken der Situation. Die Ausstellung beleuchtet die Spannungen der 1968er und bezieht sich im Titel auf die von Mitgliedern der Kommune The Manson Family ausgeführten Tate-LaBianca-Morde in Kalifornien, im August 1969. Drei Jahre ihrer Kindheit verbrachte Karin Missy Paule mit ihren Eltern und ihrer Schwester in einer Kommune nahe bei Mainz. Mit my family… beschreibt Karin Missy Paule anhand ihrer eigenen Familie exemplarisch die Spannungen zwischen der so genannten bürgerlichen Gesellschaft und den Protagonisten eines neuen, alternativen Lebensstils. Die Arbeit zeigt u. a. Interviews mit den eigenen Familienmitgliedern. Hier spricht der Vater von seiner Angst vor zu lebender Radikalität und die Mutter beschreibt ihre Befremdung vor der alltäglichen Situation in der Kommune. Die Arbeit ist keineswegs retrospektiv angelegt, sondern beschreibt vielmehr den aktuellen Zustand der Generation der 1968er und ihrer Kinder. Neben my family… stellt Karin Missy Paule die Installation Grün ist die Hoffnung, weiß der Tod vor, eine Arbeit, die die Angst vor dem Selbstverlust thematisiert.

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