Unser kurzes Leben

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Unser kurzes Leben
27. 10. 2017
DDR 1981
Unser kurzes Leben, Lothar Warneke, DDR 1981
© DEFA-Stiftung/Klaus Goldmann

Unser kurzes Leben ist eine DEFA-Literaturverfilmung nach Motiven des autobiografisch geprägten, unvollendeten Romans Franziska Linkerhand von Brigitte Reimann, der 1974 posthum erschien. Die junge, ehrgeizige Architektin Franziska (Simone Frost) geht voller Enthusiasmus in die Provinz, um sich von ihrem bisherigen Professor freizumachen und ihre gescheiterte Ehe hinter sich zu lassen. Dort angekommen wird sie dem bestehenden Stadtarchitekturbüro zugewiesen. Sie trifft auf ein Kollektiv, das längst vor den Zwängen der Praxis kapituliert hat. Franziska aber will die Funktionstrennung von Wohnen, Arbeit und Freizeit, wie sie in einem Neubauprojekt am Stadtrand in Beton gegossen wird, aufheben und regt einen Wettbewerb zur Rekonstruktion der Altstadt an. Im Kipperfahrer Trojanovicz (Gottfried Richter) lernt sie einen neuen Partner kennen, doch die Beziehung scheitert an dessen angepasster Haltung. Die Zusammenarbeit mit ihrem neuen Chef (Hermann Beyer) entwickelt sich hingegen nach anfänglichen Schwierigkeiten positiv. Franziska entschließt sich, nach ihrem Probejahr in der Provinzstadt zu bleiben. Lothar Warnekes Film bietet einen beeindruckend realistischen Blick ins Innenleben der DDR zu Anfang der 1980er Jahre.

Lothar Warneke, DDR 1981, 113 min
Einführung: Florian Wüst

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