Triptych

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2. Werkleitz Biennale 1996 Cluster Images

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Triptych
CA 1996

Als geschichtete, subjektive Dokumentation untersucht dieses Video das Zwischenspiel von öffentlichen Veranstaltungen und persönlichen Erinnerungen. Als ein erfundener Bericht von Bruchstücken von Geschichten, ein Ensemble von Episoden, deren Komposition von metaphorischen Assoziationen geleitet ist, stützt sich die Erzählung von Triptych auf zugehörige Texte und persönliche Erinnerungen. Die darunterliegende Geschichte ruft frühe Erinnerungen und Bilder meiner Drillingssöhne hervor, die in ihrer Kindheit in einer eigenen Welt mit einer eigenen Sprache lebten. Die unterschiedlichen Erzählstrukturen könnten Teile eines einzigen vereinheitlichten Berichtes sein, die Abbilder eines jeden Einzelbildes überlebt in den anderen. Die Rekonstruktion der Ereignisse wird durch generative Elemente wie unbewegte (Familien-) Fotos, veränderte bewegte Bilder, Bruchstücke von Texten, Archivfilmmaterial etc. herausgefordert und vorangedrängt. Durch Nachbearbeitungseffekte werden neue Verbindungen geschaffen, die Geschichte wird beim Zuschauen selbst sofort auf den Kopf gestellt, selbstbewusst, sogar ausdrücklich, werden deren Mittel offengelegt.

Video, ca. 15 min

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