Thesen zur Gegenwart #1: Intervention und Simulation – Politiken für eine neue Stadtgesellschaft

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Werkleitz Festival 2017 Nicht mehr, noch nicht
Thesen zur Gegenwart #1: Intervention und Simulation – Politiken für eine neue Stadtgesellschaft
1. 11. 2017
Borderline Prozessionen, Inszenierung: Kay Voges
Foto © Birgit Hupfeld

Für die erste Ausgabe der neuen Diskursreihe stellt Kay Voges, Intendant des Schauspiel Dortmund, seine Thesen aus der eigenen Arbeit zur Diskussion mit dem Publikum: Welche Formen des Eingriffs in das öffentliche Leben, welche Entwürfe von gemeinschaftlichen Räumen kann Kunst einer Stadtgesellschaft heute anbieten? Voges geht in seiner Stadt gern genau dorthin, wo es weh tut: Sein Theaterhaus interveniert an Neonazi-Treffpunkten oder flirtet mit dem BVB in dessen Megastore. Die Lebensentwürfe moderner Großstädter führen zu seiner Form eines neuen politischen Theaters, das sich in den Alltag der Dortmunder einmischt und entwirft, wie wir nicht mehr, noch nicht miteinander leben wollen. Durch das Publikumsgespräch führen Jeanne Bindernagel (Oper Halle) und Daniel Herrmann (Werkleitz). 

In Kooperation mit der Oper Halle.

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