Teilweise von mir – Ein Volksstück

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Teilweise von mir – Ein Volksstück
BRD 1973

Der auf Super 8 gedrehte und von Hellmuth Costard zusammen mit Winfried Burtschel, Susanne Müller und Thomas Wittenburg realisierte Film verbindet vielfältige Aussagen und Meinungen zu Beruf, Wirtschaft, Geld, Werbung, Mensch und Technik. Jeweils einen dieser Gedanken – Sätze wie „Wer bestimmt, wann man sich schämen muss?“, „Haben Pflanzen eine Seele?“ oder „Ohne Webstühle keine Stoffe“ – ließen die Filmemacher von über 600 Passanten u. a. in Hamburg und München nachsprechen: ein quasi kollektiver, so hintersinniger wie unterhaltsamer Monolog über den Zustand der westlichen Konsum- und Arbeitsgesellschaft. „Die Herstellung des Films war ein extrem arbeitsteiliger Prozess. Auch die Herstellung eines Trockenrasierers oder Staubsaugers ist ein extrem arbeitsteiliger Prozess. Für den Verbraucher ist dieser Umstand jedoch unerheblich. Mit dem Film ist es uns gelungen, den Umstand der Arbeitsteilung bei der Herstellung zum wesentlichen Moment der Anmutungsqualität des fertigen Produkts zu machen. Auf der Ebene der materiellen Produktion ist ein solcher Vorgang reine Utopie. Das Medium Film aber ermöglicht uns wenigstens Teilaspekte dieser Utopie sinnlich zu erfahren.“ (Hellmuth Costard)

16mm, col, 55 min

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