Stoffentwicklung

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Stoffentwicklung
11. 5. bis 16. 5. 2013

Der Dokumentarfilm ist heute durch eine ungeheure Formenvielfalt geprägt. Es gibt den so genannten klassischen (beobachtenden) Dokumentarfilm, sozialkritische, poetische, autobiografische und experimentelle Dokumentarfilme, Großstadtsymphonien, hybride Formen, Essays, Dokudramen; für Fernsehen oder Kino, das Netz oder eine Kunstausstellung gedreht und noch viele weitere Klassifizierungen.

Grundsätzlich zeichnet den dokumentarischen Film eine gute Geschichte mit interessanten Charakteren und Orten, die narrative Spannung und eine spezielle Erzählperspektive aus. Es ist also nicht genug, sich zu entschließen, einen Film über Obdachlose, Performancekünstler, städtische Landschaften oder die Beziehung zu den eigenen Eltern zu machen. Jedes dieser Themen führt zu einer unendlichen Vielfalt an möglichen Interpretationen und filmischen Gestaltungsmöglichkeiten.

Darum ist es wichtig, zu definieren:

- Was will ich erzählen?
- Über welche Aspekte möchte ich mit dem Publikum kommunizieren?
- Welches ist mein spezifischer Blick auf das - Geschehen? - Welche Perspektive nehme ich ein?
- Mit welchen filmischen Mitteln kreiere ich den von mir gewünschten Stil?
- Wie forme ich aus meinen Ideen schließlich eine filmische Geschichte?
- Wie setze ich meinen Stoff dramaturgisch in ein Exposé, Treatment oder Drehbuch um? Der Dramaturgie kommt dabei insgesamt besondere Aufmerksamkeit zu, denn sie ist das Gerüst, das eine filmische Arbeit trägt.


Eine wichtige Grundlage für die Entwicklung vieler dokumentarischer Stoffe stellt außerdem eine gründliche Recherche dar:

- Welche Tools stehen für die Recherche zur Verfügung?
- Und wie komme ich in Kontakt mit potentiellen Protagonisten und Interviewpartnern?

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