Septemberweizen

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6. Werkleitz Biennale Common Property / Allgemeingut
Septemberweizen
DE 1980
Septemberweizen

‚Septemberweizen‘ zeigt in sieben Kapiteln den Weg des amerikanischen Weizens vom Anbau bis zum Verbraucher. Der Film beleuchtet, wie in den USA Farmer, Wissenschaftler, Händler, Verarbeiter und Politiker mit Weizen umgehen. Saatgutzüchter werfen immer ertragreichere Hybriden auf den Markt und machen die Farmer von sich abhängig. Um ihren Überschuss abzusetzen, starteten die USA 1954 das Dumpingprogramm ‚Nahrung für den Frieden‘ und ließen den Weizen in die Dritte Welt fließen. Beispiele aus Afrika, Lateinamerika und Asien zeigen, wie der Weizen durch Zuteilung oder Entzug als politische Waffe eingesetzt wird. Die Weizenbörse in Chicago ist das Zentrum des Weltweizenhandels, hier wird spekuliert und werden die Preise gemacht. ‚Septemberweizen‘ dokumentiert außerdem die Produktionsabläufe in der Backwarenfabrik Continental Bakeries, die rund um die Uhr ein mit Aromastoffen und chemischen Substanzen versetztes ‚Wunderbrot‘ herstellt, das kaum Nährwert besitzt und dazu beiträgt, die Ernährung immer gesundheitsschädlicher zu machen.

BRD 1980, 16mm, 90 min, engl. OF

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