Sedimentation / Film 1

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3. Werkleitz Biennale 1998 sub fiction

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Sedimentation / Film 1
1996

Bei dieser Arbeit handelt es sich im Prinzip um die Rekonstruktion von Kamerabewegungen. Sämtliche Einzelbilder von Sequenzen, in denen eine Film-Kamera eine Bewegung durchgeführt hat, werden digitalisiert und verkleinert. Dann wird jedes einzelne Bild in einem Animationsprogramm so positioniert, daß auf dem Bildschirm die Einzelbilder – gemäß der Bewegung der (Film-)Kamera – zueinander verschoben erscheinen. Die Teile jedes Bildes, die nicht von dem nächsten Bild (das leicht verschoben auf dem Bildschirm erscheint) überlagert werden, bleiben sichtbar, der Rest wird von dem folgenden Bild überschrieben. Man sieht einen Film der gleichzeitig in seiner Bewegungs-Spur erstarrt; ein Hybrid aus statischem und bewegtem Bild. Für „Sedimentation/Film1” wurden Film-Sequenzen aus Wochenschauen der vierziger Jahre verwendet.

S-VHS, 6:35 min

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