Searching for the Impossible: Metaphysik, Parallelwelten und Offenbarungen

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Filmprogramm
Searching for the Impossible: Metaphysik, Parallelwelten und Offenbarungen
10. 9. 2006

Searching for the Impossible ist der von Joel Tauber geborgte Titel für ein Programm, das sich mit den unterschiedlichsten Suchbewegungen von individuellen Offenbarungen beschäftigt.
Wir begegnen den immer wieder gestellten Fragen, was zu tun ist in einer Welt voller Optionen und Chancen, in der die Orientierung abhanden kommt ob der tausenden von Möglichkeiten. Stellen uns die Komplexitäten heutiger Turbo-Ökonomien und Post-Post-Modernen vor Sinn- und Identitätsfragen, so sind Parallelwelten willkommene Erlösungen für das Ich. Eskapismus hilft den Realitäten des unüberschaubaren Alltags zu entfliehen: Hier bin ich frei! Hier kann ich sein! Ob Konsum- und Spielwelten oder selbst erfundene imaginäre Realitäten, die Möglichkeiten der Identitätsverschiebung bieten transzendente Erfahrungsmomente und übersinnliche Raumerlebnisse. Wenn dazu noch die Grenzen der Physik überwunden und der Bereich der Metaphysik betreten wird, wie in Ritualen der Entgrenzung und Weltflucht, dann kommen wir der Bedeutung des Daseins wieder ein Stück näher. Denn was ist Welt, wenn nicht ein temporäres Zuhause, aus dem wir gelegentlich in andere Sphären fliehen müssen, um Sinn und Wahrheit zu ergründen. Doch neben unserer Innenwelt bietet auch das unerschöpfliche Universum Stoff für Übersinnliches: Sind wir doch überzeugt davon, dass irgendwo da draußen hyper-intelligentes Leben wohnt, welches unserer Sinnsuche schon um Jahrmillionen voraus ist. Oh, könnten wir sie doch treffen und befragen … das Unmögliche wahr werden lassen.

(Einführung von Anke Hoffmann)

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