Scary Maze

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Schaufenster in die Stadt Videorama
Scary Maze
1. 5. bis 31. 5. 2010
NL 2008
Scary Maze, Camille Verbunt, 2008
© Camille Verbunt, 2008

In Scary Maze sehen wir, wie Eltern und Geschwister ihren Kleinen Angst machen. Diese werden gefilmt während sie konzentriert ein Puzzle machen und nicht mit dem folgenden Schrecken rechen. Zu einem bestimmten Zeitpunkt werden alle gleichzeitig erschreckt, einige lachen, aber die meisten weinen. Eine Lektion ist gelernt: vertraue nie deinen Eltern. Scary Maze ist eines von vielen Filmmosaiken, die persöniche und private Interneterfahrungen in einen gemeinsamen Rahmen, dem der kollektiven Erfahrung fassen. Der Film deckt die Synchronizität in anscheinend einzigartigen Webcamvideos auf, die ins Internet gestellt wurden. Diese sogenannten ‚Mem‘ (Stücke kultureller Transmission oder Imitation), schaffen die evolutionäre DNA des Internet. Diese Filmmosaike sind alle gesammelte, nicht editierte, aber hochaufgelöste Webvideos, die den Betrachter zwingen, seine Perspektive auszuwählen. Diese Mosaikfilme stammen aus Verbunts anderer visuelle Kunst (Malerei, Fotografie und Stickereien) mit der er die digitale Selbstdarstellung im Internet erforscht. Diese Webcam-Selbstportraits werden auf einer Micro- und einer Macroebene untersucht. Wie viele (oder wenige) Pixel braucht es um eine visuelle Emotion auszudrücken? Wieviele Individuen sind nötig, um eine kollektive Erfahrung oder ein ‚Mem‘ zu schaffen?

Camille Verbunt, NL 2008, 2:30 min

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