Saving the World

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Saving the World
FI 1999-2005

Saving the World befasst sich mit dem Leben meines Freundes Marcel Bloemendal, mit Realität und der Erfahrung von Realität. Marcel hat Schizophrenie und beschreibt dies folgendermaßen: „Wäre ich nicht schizophren, wäre ich nur langweilig und mittelmäßig. So aber kann ich die Welt retten.” Im Film übernimmt Marcel die Rolle eines Reiseführers durch die heutige Alltagswelt. Seit 1976 reist er ununterbrochen durch Europa. Über fünf Jahre, während ich drehte, stieß ich immer wieder gelegentlich dazu. In dem Film geht es um die Problematik des Normalen und Abnormalen, des Gewöhnlichen und Ungewöhnlichen, um Krankheit und um Realität. Die Sprache, die im Film hauptsächlich benutzt wird und die ein wichtiges strukturierendes Element darstellt, ist die heute übliche Sprache - gebrochenes Englisch.

Marcel glaubt, dass er ewigen Frieden in die Welt bringen kann. Da aber, wenn alle Kriege enden, die Waffenindustrie finanziell zusammenbrechen würde, hat sie Geheimagenten darauf angesetzt, Marcel auszuschalten. Um diesen zu entkommen, reist er von einem Land zum nächsten und folgt dabei den Hinweisen der geheimnisvollen Hellseherin Madame Pilz.
Maija Blåfield

FI 1999-2005, 55 min, engl und dt mit engl UT

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