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Videokunst- und Kurzfilmfest Facing the Artwork

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2010

Durch den Einsatz ausgewählter Tonausschnitte aus Prologen (die von den 1940er bis 60er Jahren entstanden sind), zusammen mit Aufnahmen von einem Schauspieler, der versucht, diese Zeilen zu synchronisieren, thematisiere ich die Erwartungen des Zuschauers beim Film schauen. Die Prologe wurden gemacht, um die Gefühle von Menschen in eine bestimmte Richtung zu lenken oder eine bestimmte politische Agenda zu etablieren. Außerhalb ihres Kontextes werden sie jedoch zu einem surrealen Kommentar über die Natur des Mediums Film. Der Schauspieler wird als Automat gezeigt, jedoch auch als Person, die Fehler macht und etwas von sich preisgibt. Das Video bewirkt eine unangenehm nahe Beziehung zwischen Zuschauer und Schauspieler auf der Leinwand.

5 min

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