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A38-Produktions-Stipendium 2011

Tao m'a dit... 

Regie: Léo Médard
Produktion: Marianne Binard
Kamera: Léo Médard
Belgien / 00:18:05 / französisch, chinesisch / englische UT 

 

 

Der Gewinner des A38-Produktionsstipendiums 2011 ist Léo Médard mit dem Film Tao m'a dit...

Beflügelt (oder beschwert?) von der Lektüre des „Daodejing“ von Lao-Tse reist Léo Médard nach Peking. Er will mit eigenen Augen sehen, wovon das Buch ihm sprach. Es verwundert wohl nicht, dass er keine Bilder findet, die ihm den Taoismus erklären. Aber täuschen wir uns nicht. Während der erratischen Suche in der Großstadt setzt sich Bild für Bild ein Film zusammen, der am Ende vielleicht doch ein taoistisches Bravourstück ist.


Das A38-Produktions-Stipendium

Der Titel „A38“ geht auf den langwierigen, aber erfolgreichen Ausbau der Autobahn A38 zurück – einer strukturell wichtigen Städteverbindung zwischen Ost und West.
Die Kooperation mit dem Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestes hat eine langjährige Tradition und fußt auf dem beiderseitigen Interesse an Medienprojekten, die eine inhaltliche Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen anregen.

Bewerbung

Das Stipendium wird als Preis des Kasseler Dokumentarfilm- und Videofests im Vorfeld des Festivals ausgeschrieben.
Um sich für das Stipendium zu bewerben, muss eine aktuelle künstlerische Arbeit eingereicht werden,
auf deren Grundlage die Nominierung zum Stipendium sowie die Preisvergabe entschieden werden. Fristen, Formulare und Teilnahmebedingungen sind nur über das Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest zu beziehen.

Deadline: 20. Juli 2011

Einreichformular und Teilnahmebedingungen unter www.filmladen.de/dokfest/einreichung

Preis

Das Festival vergibt gemeinsam mit Werkleitz ein Produktionsstipendium, das mit bis zu 3.000€ Unterhalts- sowie max. 1.000€ Reisekosten von der Hessischen Landesanstalt fuer privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) und der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA) gefördert und mit Sachleistungen im Wert von bis zu 4.000€ unterstützt werden kann. Die Institutionen sehen ihre Aufgabe darin, sowohl den kreativen Prozess als auch die praktische Umsetzung des Stipendienprojekts aktiv zu begleiten und zu unterstützen.

Stipendium

Das Produktionsstipendium umfasst einen zweimonatigen Projektaufenthalt bei der Werkleitz Gesellschaft in Halle (Saale). Die Filmtechnik aus dem Verleih des Werkleitz Medienlabors sowie nötige Produktionsmaterialien werden in Form von Sachleistungen von bis zu 4.000 € für die Realisierung eines Films, Videos oder einer Videoinstallation zur Verfügung gestellt. Abhängig vom Projektverlauf kann die fertige Arbeit ihre Premiere während des Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestes und eine weitere Präsentation im Rahmen des Werkleitz-Programms erleben. Darüber hinaus bemühen sich beide Partnerinstitutionen, die künstlerische Arbeit im Anschluss weiterzuvermitteln. Der Stipendiat/ die Stipendiatin wird Mitglied der A38-Preisträger-Jury beim Kasseler Dokfest im darauffolgenden Jahr sein.

Preisträger

2011 Léo Médard 2010 Kara Blake: THE DELIAN MODE2009 Hannes Lang: LEAVENWORTH, WA. 2008 Joanna Rytel: TO THINK THINGS YOU DON'T WANT TO 2007 Anne-Kristin Jahn: GENERATION MODEL 2006 Jürgen Brügger, Jörg Haaßengier: KOPFENDE HASSLOCH 2005 Curtis Burz: VIRGINia2004 Britt Dunse: NORDEN2003 Benny Nemerofsky Ramsay: LIVE TO TELL 2002 Oliver Husain: Q2001 Florian Thalhofer: KORSAKOW SYNDROM

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