Ursula Biemann

Ursula Biemann

Ursula Biemann studierte Kunst und kritische Theorie in Mexiko an der School of Visual Arts (BFA) und beim Whitney Independent Study Program in New York (1988). Sowohl ihre Kunst als auch ihre Praxis als Kuratorin beziehen sich auf die Darstellung von Minderheiten und die Abhandlung der Geschlechterfrage in Medien und posturbanen Gebieten wie der nordamerikanisch-mexikanischen Grenze oder Istanbul. Darunter sind folgende Kunstprojekte: „Global Food“, eine gemeinschaftliche Studie über die Knorr-Suppen-Kultur, „Border Project“, eine fortwährende Forschung an der nordamerikanisch-mexikanischen Grenze, die gemeinschaftliche Publikation „Zwischenräume-Interspacios“ mit lateinamerikanischen Frauen in Zürich, sowie „Kültür“, ein Stadtprojekt für die Biennale in Istanbul, 1997. Biemann war Kuratorin bei der Shedhalle Zürich 1995-1998: ausländische Dienstleistungen an postkolonialen Standorten; „Kültur“ und „Just Watch“, ein Symposium über die Darstellungspolitik in elektronischen Medien. Ihre neueste Publikation: „been there and back to nowhere“, über die Geschlechter an grenzüberschreitenden Orten, b_books Berlin 2000. Videos: „performing the border“, über die Stellung der Geschlechter in der weltweiten, elektronischen Industrie, 1999, und „Writing Desire“, über die weibliche Sexualität und den Heiratsmarkt im Cyberspace, 2000.

Werk Teil von Format
Performing the Border
4. Werkleitz Biennale real[work]
  • 2000 [real]work
  • Filmprogramm

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