Christopher Wilcha

Christopher Wilcha

Nach seinem Collegeabschluss 1993 arbeitete Christopher Wilcha für das Columbia House, das größte Versandhaus für CD‘s und Tonträger Amerikas. Seine einzigen Qualifikationen für den Job? Die Fähigkeit, den Unterschied zwischen Bad Brains und Bad Religion zu erkennen sowie Kenntnisse über Nirvana, deren Song „Nevermind“ die Charts erklomm und die Kaufgewohnheiten junger Musikfans änderte. „The Target Shoots First“ wurde aus über zweihundert Stunden Hi8 Filmmaterial, das Wilcha als Angestellter einer Tochterfirma von Sony gesammelt hatte, ausgesucht. „The Target Shoots First“ wurde in weiten Teilen der USA und im Ausland gezeigt, wie dem New York Video Festival, dem Pacific Film Archive, dem Vienna International Film Festival und dem International Film Festival Rotterdam. Zurzeit arbeitet Wilcha an verschiedenen neuen Video- und Fotoprojekten, die untersuchen, wie Unternehmen, Industrie und Militär die Landschaft Amerikas im späten 20. Jahrhundert geformt haben. Im letzten Sommer machte er einen Künstler-Aufenthalt beim Center for Land Use Interpretation’s Wendover, Utah Studio. Wilcha machte bei der New York University einen BA-Abschluss in Philosopie und 1999 einen MFA in Film/Video beim California Institute of the Arts.

Werk Teil von Format
The Target Shoots First
4. Werkleitz Biennale real[work]
  • 2000 [real]work
  • Filmprogramm

Werke von Personen