Panel Lange Nacht der Verbrechen

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6. Werkleitz Biennale Common Property / Allgemeingut

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Panel Lange Nacht der Verbrechen
4. 9. 2004

anwesend:

Rachel Baker (ReferentIn)
,
Craig Baldwin (ReferentIn)
,
Hans-Christian Dany (ModeratorIn)
,
Jeroen Jongeleen (ReferentIn)
,
Robert Luxemburg (ReferentIn)
,
Kobe Matthys (ReferentIn)
,
Sjoera Nas (ReferentIn)

Das Panel zur ‹Langen Nacht der Verbrechen› handelt vom Potenzial individueller und kollektiver künstlerischer und aktivistischer Praktiken, die unter den Bedingungen der Globalisierung bestehende Ordnungssysteme hinterfragen. Vorgestellt und diskutiert werden subversive und interventionistische Strategien im kommerzialisierten und privatisierten urbanen und medialen Raum. Dazu zählen neue Formen der Verteilung von Information, Graffiti-Kampagnen, temporäre Eingriffe und kollektive Nutzungen eigentumsrechtlich ungeklärter Räume. Gemeinsam ist den vorgestellten Strategien und Projekten, dass sie entweder im ‹rechtsfreien› Raum agieren oder aber im Sinne eines Aushandlungsprozesses bewusst die Konfrontation mit der herrschenden Rechtsdurchsetzung suchen. Dabei stellt sich unter anderem die Frage, wieviel der aktuellen Gesetzeslage (gerade in Bezug auf immaterielle Güter) totes, also nicht durchsetzbares Recht ist.
Das Gespräch findet in englischer Sprache statt.

TeilnehmerInnen:

Moderation: Hans-Christian Dany (DE), Künstler und Publizist

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