PANDA MOONWALK or WHY MENG MENG WALKS BACKWARDS

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Schaufenster in die Stadt Videorama
Videorama
PANDA MOONWALK or WHY MENG MENG WALKS BACKWARDS
1. 9. bis 30. 9. 2019
DE 2018
PANDA MOONWALK or WHY MENG MENG WALKS BACKWARDS
© Kerstin Honeit, VG Bild-Kunst
PANDA MOONWALK or WHY MENG MENG WALKS BACKWARDS
© Kerstin Honeit, VG Bild-Kunst
PANDA MOONWALK or WHY MENG MENG WALKS BACKWARDS
© Kerstin Honeit, VG Bild-Kunst

Pandas protestieren gegen Zoos und Sexismus

Seit 2017 wurden zwei Riesenpandas aus China an den Berliner Zoo verliehen, um mehr Besucher anzuziehen. Aber diese Werbemaßnahme ging im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los: Meng Meng, der weibliche Panda, läuft nur rückwärts – wahrscheinlich aus Protest gegen ihre Gefangenschaft. Die diesbezügliche internationale Berichterstattung hingegen, läuft wiederum in eine ganz andere, sexistische Richtung - anstatt das problematische Konzept des Zoos zu überdenken, schiebt die Presse Meng Mengs Verhalten auf die Tatsache, dass sie noch keinen Nachwuchs hat und nur auf Aufmerksamkeit aus ist. Kerstin Honeits Video verortet den Panda-Protest in der Tradition öffentlicher Performances, wo widerständige Körper auf Missstände verweisen.

DE, 2018, 8 min

In Zusammenarbeit mit
Katja Anzelewsky, Stefan Aue, Ben Brix, Hr. Brix, Emma Cattell, Marlene Denningmann, Surya Gied, Paula Godínez, Emma Haugh, Valentin Hertweck, Sophie Hilbert, Anne Hölck, Suza Husse, annette hollywood, Jochen Jezussek, Philipp König, Fiona McGovern, Daniel Belasco New, Jessica Páez, Irene Pätzug, Mieko Suzuki, Yuyen Woywod, Johanna Zinecker

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