Kubus 17-96, Reisegegenstand

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2. Werkleitz Biennale 1996 Cluster Images
Kubus 17-96, Reisegegenstand
D 1996
Kubus 17-96, Reisegegenstand
Kubus 17-96, Reisegegenstand
Kubus 17-96, Reisegegenstand

Thom Barths Installation „Reisegegenstand“, ein dominanter aber leichter Quader im Raum, ist umspannt mit einer Montage aus unzähligen magentaroten Folienbildern und - texten, die sich explizit auf Reisen und Erinnerungen beziehen. Von ihm als Kubus virtuelle definiert, verweisen die aneinandergeklebten Kopien auf eine gleichmäßige bildansichtige Version von Welt, um die sich die Betrachter mit der Erfahrung, dass es sich real nicht um einen Kubus handelt, in folglich ungleichen Ansichten bewegen können. In der Vertauschung der in die Ferne weisenden, axialen Zentralperspektive mit einer Summe verschiedener Ansichten gerinnt die Reise zur erinnernden Reproduktion von Bildern. Mit Bänken zu einem neutralen Wartesaal deklariert, scheint der Installationsraum selbst Gegenstand einer Reise zu sein. Auch die Differenzen der Erinnerungen beruhen somit auf internen Definitionen.

Autor des Textes

Martin Conrath

Thom Barth, Kubus 17-96, Reisegegenstand, DE 1996, Kopien auf Montagefolie, 300 x 150 x 350

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