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DE 1991

Home Stories ist aus Vorgefundenem erstellt und doch geformt von originärem Esprit. Szenen aus Hollywood-Melodramen sind so montiert, dass die Gesichter der Leinwandgöttinnen in der Reihung das Antlitz eines Stereotyps annehmen, das Aussehen des klassischen Opfers. Die Schönen starren einer Bedrohung entgegen, die ausserhalb des Bildes liegt. Was aber auf sie zukommt, ist nichts anderes als der Blick des Betrachters. Müllers Heldinnen haben viele Schicksale, aber nur eine Rolle. Sie verkörpern die Erblickte in einem Metier, in dem Blicke töten können. Vergnüglich ist, dass Müller den Mechanismus des Voyeuristischen nicht nur analysiert, sondern die (Film)-Geschichte dieser Spielregel dem eigenen Spiel zugrundelegt.

16mm, 6 min

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