Gute Unterhaltung

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2. Werkleitz Biennale 1996 Cluster Images
Gute Unterhaltung
5. 9. 1996
1996
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Manifest: Verlust des Inhalts. Der Speisebrei gelangt durch die Mundöffnung in den Ösophagus. Von dort wird er mit peristaltischen Bewegungen durch die Kardia in den Magen befördert. Durch den Pylorus gelangt er in den Darm. Die Nahrungsbestandteile werden durch Diffusion und aktiven Transport resorbiert und gefilterte Flüssigkeit durch Urethra, Blase und Ureter ausgeschieden.

Beschreibung: Zwei Akteure setzen sich gegenüber an einen Tisch. Auf ihren Körpern sind verschiedene Lebensmittelprodukte befestigt. Gegenseitig öffnen sie mit kleinen Werkzeugen und ihren Händen die Verpackungen ihres Gegenüber.

BBB Johannes Deimling zeigt zusammen mit Ingo Hugger aus seiner Aktionsreihe Verlust des Inhalts die Performance „Gute Unterhaltung 1“. Der präsentierte Dialog beschäftigt sich – zwar wortlos – aber dennoch sehr eindringlich, mit der Ware Sprache, den existentiellen Bedingungen einer möglichen Streitkultur und der Frage, wie entscheidend das Ambiente für einen entsprechenden Verlust des Inhalts sein würde. Dass dabei dann originalverpackte Nahrungsmittel, wie Reis, Milch oder Mehl die Argumente und Begriffe operativ ersetzen, relativierte vor dem Hintergrund des anschließend anstehendes Büffets dessen argumentationslos gedachte Normalität profund. Marion Kreißler, Martin Conrath

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