fusion

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4. Werkleitz Biennale real[work]

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fusion wird durch ein einfaches Geschäftsprinzip ermöglicht. Die kleinsten publizistischen Einheiten, die FUSIONpages, werden auf einzelnen Seiten schon existierender Printmedien reproduziert. Als Gegenleistung für den überlassenen Platz, bekommen die Medien einen reibungslosen Service: Die FUSIONpages werden dem Partner kostenlos druckreif übermittelt. Auf der anderen Seite steht Interviewpartnern und Autoren eine kostenlose Publikationsmöglichkeit zur Verfügung. Auf diese Weise kann „fusion“ ohne feste Veröffentlichungsmaschinerie und fest definierten Umfang arbeiten.Tatsächlich arbeitet es von einem nomadischen Domizil. Auf diese Weise wird die größtmögliche künstlerische Freiheit ermöglicht und eine mannigfaltige interdisziplinäre Leserschaft erreicht.


Indem sich fusion auf ständig wechselnden Mediengebieten positioniert, erreicht es die Leserschaft von Zeitschriften der unterschiedlichsten Orientierungen. Eine ganze Ausgabe von fusion (FUSIONissue) zu lesen, heißt sich durch eine ganze Menge an Zeitschriften, ein physisches Internet aus Tinte und Papier, zu arbeiten. Auf diese Weise fordert es die starren Kasten aus Spezialisierungen und mediengeschaffenen Leserkreisen, ihre Vorurteile, Diskurse und Ideologien heraus. Durch seine innovative Verbreitungstechnik ist fusion ganz automatisch ein Magazin für alle.

fusion als editorisches Nomadentum

Linz, O.K-Centrum für Gegenwartskunst (Oktober 1999 - Februar 2000): fusions erste Infrastruktur wurde in seinem ersten editorischen Domizil im Zusammenhang mit der internationalen Ausstellung ‚Sozialmaschine Geld‘ (O.K-Centrum für Gegenwartskunst, Linz) geschaffen. Von dieser Basis aus wurden Texte zu Zeitschriften in Deutschland, Russland, Litauen, der Tschechischen Republik, der Türkei, Schweden und Österreich geschickt. Unter anderem nahmen die Zeitschriften Web-Gallery des Art Magazins Hamburg (Projekt des Monats Dezember 1999), die Wiener Kunst Magazine Springerin und Eikon, die Tageszeitung ÖN aus Linz, nu: The Nordic Art Review in Stockholm und die taz (tageszeitung) Deutschland teil. Parallel zu den Veröffentlichungen in Druckmedien wurde fusions virtuelles Domizil http://www. fusion.ok-centrum.at aufgebaut und bezogen.

Berlin, Künstlerhaus Bethanien (April 2000): Dieses FUSIONissue ist eine Partnerschaft mit dem Programm „Gespräche“, das anläßlich des 25-jährigen Bestehens des Künstlerhauses stattfand.

Art-Moskau und Region (16. - 21. Mai 2000): Dieses FUSIONissue stellt die mediale Interaktion der Teilnehmer an der internationalen Kunstausstellung Art-Moskau mit und zu ihren Medien-Gegenstücken dar. Zeitungen und Zeitschriften, die ihr Interesse bekundet haben, werden in die Ausstellung und die zugehörige von fusion orgainisierte Konferenz eingebunden. Am fusion-Stand wurde die Möglichkeit zur Teilnahme für regionale Kunstszenen über eine Videoinstallation geschaffen.

Werkleitz Biennale (5. - 9. Juli 2000): Das FUSIONissue anläßlich der 4. Werkleitz Biennale beschäftigt sich mit Themen wie Schaffung eines Netzwerks und Strategien der Repräsentation auf Grundlage der Erfahrungen der Teilnehmer der Biennale.

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