Fenster zur Straße

Root Event

Schaufenster in die Stadt Videorama
Fenster zur Straße
1. 2. bis 29. 2. 2012
2011/2012
Fenster zur Straße, Ausstellung der HFG Filmklasse, Prof. Rotraut Pape (Hochschule für Gestaltung, Offenbach / Main), 2012
© werkleitz
Dorn-Assenheim, Leslie Bauer, 2012
© Leslie Bauer, 2012
Kollektivfilm, Jos Diegel, 2012
© Jos Diegel, 2012
PULS, Boris Dörning, 2012
© Boris Dörning, 2012
Peripherie, Merlin Flügel, 2012
© Merlin Flügel, 2012
fahrtüberkopf, Andrew Meyer, 2012
© Andrew Meyer, 2012
Tell me something i don´t know yet, Eva Münnich, 2012
© Eva Münnich, 2012
Frau kennengelernt, Aleksandar Radan, 2012
© Aleksandar Radan, 2012
Panoramapark, Maximilian Reimann, 2012
© Maximilian Reimann, 2012
-Reise-, Oliver Rossol, 2012
© Oliver Rossol, 2012
Haut, David Sarno, 2012
© David Sarno, 2012
Me In You, Yaschar Scheyda, 2012
© Yaschar Scheyda, 2012
NEUNUNDACHTZIG, Jonatan Schwenk und Maximilian Reimann, 2012
© Jonatan Schwenk und Maximilian Reimann, 2012
Hooray, Moritz Uebele, 2012
© Moritz Uebele, 2012
lalabla, Rudolf Weißbeck, 2012
© Rudolf Weißbeck, 2012
Supermarkt, Sabrina Winter, 2012
© Sabrina Winter, 2012

Ausstellung der HFG Filmklasse, Prof. Rotraut Pape (Hochschule für Gestaltung, Offenbach / Main). 
Speziell für die Dimensionen des Werkleitz-VIDEORAMA-Fensters zugeschnitten, präsentieren wir neue Arbeiten aus der Filmklasse von Prof. Rotraut Pape als nächtliche Projektionsschleifen.

Mit Arbeiten von:
Leslie Bauer, Jos Diegel, Boris Dörning, Merlin Flügel, André Kirchner, Andrew Meyer, Eva Münnich, Aleksandar Radan, Maximilian Reimann, Oliver Rossol, David Sarno, Yaschar Scheyda, Jonatan Schwenk, Moritz Uebele, Rudolf Weißbeck und Sabrina Winter.
Koordination: Boris Dörning, HfG

Eine Kooperation mit der HFG Offenbach / Main.

 

Leslie Bauer / Dorn-Assenheim

Dokumentar, 2012, Loop

Bilder aus einem Hinterhof im ländlichen Dorn- Assenheim.
Jedes Jahr kommen Muslime nach Hessen in die tiefste Wetterau um hier gemeinsam ihr traditionelles Schlachtfest zu feiern und ihre Kultur zu leben. Jede Familie opfert ein Lamm.

Jos Diegel / Kollektivfilm

35mm / Video, 4:51 min., 2012, Loop

Der Film begreift sich als kinematografisches Experiment im Zuge der Selbstbestimmung und Zweckentfremdung gesellschaftlicher Szenarien durch den persönlichen Eingriff und die gemeinschaftlichen Handlungen.
50 Personen beteiligten sich im Rahmen einer Ausstellung im Deutschen Filmmuseum Frankfurt an der Produktion eines eigenen Teils des kollektiven Films durch Beschriften, Zerkratzen, Bemalen und neu Zusammensetzen von 35mm Filmmaterial.

Boris Dörning / PULS

2:00 min, 2012, Loop
Ein Blick in einen pulsierenden, atmenden und hypnotischen Raum.

Merlin Flügel / Peripherie

Animation, 2012, Loop

Ich ziehe die Linie über die Hüfte und das Tablett mit den Drinks. Verbindungen werden hergestellt, Löcher gebohrt, Brücken gebaut und wieder eingerissen. Die Bewegung zieht Schlieren über das Fenster.

André Kirchner / kaldi (windstärke 4 - frische brise)

3:30 min., 2012, Loop

Stillstand ist der Tod. /
Rauchzeichen aus Island.

Andrew Meyer / fahrtüberkopf

2012, Loop

In fahrtüberkopf wird ein Klassik-Musikstück von Buchwald-Finkbeiner-Joneleit-Zeller, Titel # 07 übersetzt in eine visuell auf den Kopf gestellte Motorradfahrt, durch die indonesische Stadt Denpasar in Bali.

Eva Münnich / Tell me something i don´t know yet

3:44 min, 2010, Loop

Der Satz „Tell me something I don’t know yet“ wird übergroß ins Schwarz projiziert. Die Wörter, aus bunten Reklame-Leuchtbuchstaben zusammengesetzt, stellen eine Forderung die im Kontext von Kunst und Konsum nahezu unerfüllbar erscheint. Der Text ist mit schemenhaften und verfremdeten Aufnahmen einer Metrofahrt durch Paris hinterlegt. Paris mit dem Eiffelturm als Symbol das jeder kennt bildet den plakativen Hintergrund der Forderung nach Neuem.

Aleksandar Radan / Frau kennengelernt

TV/Video, 2012, Loop

Ein Mann und die ihm vom Filmemacher in den Mund gelegte romantische Geschichte vom fiktiven Kennenlernen seiner Frau.
Eine erzählerische Live-Improvisation zu einem stummgeschalteten Fernsehprogramm.

Maximilian Reimann / Panoramapark

2:43 min, 2012, Loop

Alte 8mm Aufnahmen wurden abgefilmt, bearbeitet und neu arrangiert. Erinnerungen des Filmermachers aus vergangenen Zeiten verschmelzen durch die Anordnung der Szenen zu Bewegung. Die Musik erzählt von einer eigenen Erinnerung und trifft sich dennoch immer wieder mit dem Bild.
Musik: Dominik Keggenhoff

Oliver Rossol / -Reise-

4:15 min., 2012, Loop

Flüchtige Impressionen einer Kleinstadt durchbrechen das verdreckte und zerkratze Flackern eines Super 8 Filmstreifens.

David Sarno / Haut

2012, Loop

Zwei sich spürende Körper.
Haut an Haut.
Armeen von Berührungen.
Grausam und Schön.

Yaschar Scheyda / Me In You

3:00 min, 2012, Loop

Noch eine Nacht kämpf’
ich draußen an deiner Stadt?
denn ihr erbautet bereits so viel
dass du mich selbst bei Tageslicht darin vergessen dürftest.?
Dein Abbild an Gehwegen vertraut mir innig an,
dass deine Tür es müde ist mich herauszufischen
wenn ich zwischen euren Häusern ertrinke.
Ich komm jetzt rein!

Jonatan Schwenk und Maximilian Reimann / NEUNUNDACHTZIG 

Stoptrick-Animation, 2:30 min, 2012, HD, Loop

Es braut sich was zusammen über dem Niemandsland rund um die Mauer. Trotzdem wagt sich ein junger Mann auf die Barrikaden. Mit seinem eigenwilligen Protest setzt er sich über Grenzen hinweg, und setzt ohne es zu ahnen bedeutende Zeichen. Großen Dingen gehen kleine voraus.
Eine ironische Geschichte, die von wahren Ereignissen inspiriert ist, und die sich so nicht nur 1989 in Berlin abgespielt haben könnte, sondern auch in diesen Tagen oder erst in ferner Zukunft stattfinden könnte; so lange es Menschen gibt, die „nie die Absicht hatten, eine Mauer zu bauen“.

Moritz Uebele / Hooray

3:19 / 3:30 min, 2010, Super 8 Transfer, Loop

Hooray. entstand aus Neugier auf verschiedene Techniken des direct film und wurde auf einer durchgehenden Rolle Super 8 gefertigt.
Boohoo entstand auf einer durchgehenden Rolle Super 8, die von Hand mit schwarzer Tinte und Permanent Marker bearbeitet wurde.

Rudolf Weißbeck / lalabla

2012, Loop

lalabla verwendet das Slit-Scan Verfahren. Bei diesem Verfahren wird der Film an einem Schlitz vorbeibewegt und durch diesen belichtet.

Sabrina Winter / Supermarkt

2:00 min, 2012, loop

Eine Menschenmenge schaut uns durch das Schaufenster an. Geld schwebt über ihren Köpfen. Waren fahren vorbei. Ein alter Mann zählt sein Geld.

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