Drei Briefe

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5. Werkleitz Biennale 2002 Zugewinngemeinschaft
Drei Briefe
DDR 1963

Kubanische Plantagenarbeiter, die gegen Großgrundbesitzer rebelliert haben, werden in Rostock zu Schiffsbauern umgeschult. Eine junge Frau aus Togo macht in Dresden eine Ausbildung zur Säuglingsschwester, ein Iraki studiert Feinmechanik und arbeitet im Radiowerk. In der Ich-Form lässt Max Jaap die ProtagonistInnen ihren Familien in der Heimat vom Leben in der DDR berichten. Doch das Loblied auf die Solidarität weicht der Kosten-Nutzen-Rechnung, wenn der Kommentar lakonisch konstatiert: „Ausländer in der Republik, die einen kommen, die anderen gehen. Viel Glück!“

Max Jaap (DDR), 1963, 20 min.

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