Das eiskalte Auge

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2. Werkleitz Biennale 1996 Cluster Images

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Das eiskalte Auge
DE 1989/90

Das Berliner Kongreßzentrum (ICC) ist eines der vielen Großprojekte heutiger Städteplanung; „Riesenmaschinen“, die in das Stadtbild eingelassen wurden. Es ist ein Ort, an dem viele Interessen einander begegnen. Eine Videoüberwachungsanlage kontrolliert diese Vorgänge mit ca. 40 Kameras. Das ICC wird zum riesigen Filmstudio, in dem eine permanente Bilderproduktion läuft. Es gibt keinen Kameramann, es gibt keinen Regisseur, es gibt kein Drehbuch, es gibt keine Schauspieler, es gibt keine Geschichte? Die Überwachungsanlage betrachtet, was im ICC geschieht. Wir schalten uns ein. „Das eiskalte Auge“ hält die stummen Bilder der Überwachungsanlage fest und konfrontiert sie mit Dialog-, Musik- und Geräuschzitaten aus einschlägigen Genre-Filmen.

(Katalog Deutscher Videokunstpreis 1992)

U-Matic LB, 14 min

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