Dancing On My Life

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Performance
Dancing On My Life
12. 10. 2013
2013

kuratiert von:

Dancing On My Life, 2013, © Bálint Szombathy
© József R. Juhász
Dancing On My Life, 2013, © Bálint Szombathy
© Jeno Eugène Detvay
Dancing On My Life, 2013, © Bálint Szombathy
© Jeno Eugène Detvay
Dancing On My Life, 2013, © Bálint Szombathy
© Jeno Eugène Detvay
Dancing On My Life, 2013, © Bálint Szombathy
© Wieland Krause

Dancing On My Life basiert auf den Arbeiten des Tänzers und Choreografen Rudolf von Laban (1879–1958) und konzentriert sich auf den Umgang des österreichisch-ungarischen Tanzpioniers mit der Choreografie als einer Form der Ausdrucksfreiheit. Im Kontext der Umwälzungen, die Europa in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erschütterten, lässt sich Labans Werk als unablässiges Streben nach einer Utopie betrachten, in der sein Glaube an die Vormachtstellung der Kunst alles andere übertraf. Laban, der in den 1930er Jahren, als die Nazis ihre Macht konsolidierten, in Berlin lebte und Tanz unterrichtete, war weder Deutscher noch Parteimitglied. Er vermochte sich dem eindeutig ideologischen Richtungswechsel in der Kunst zu entziehen, indem er nur „nach der Pfeife des Regimes tanzte“, solange er seine eigenen Ziele im Tanz umsetzen konnte. Labans Suche nach der ultimativen Freiheit manifestierte sich stets in dem tief empfundenen Bedürfnis, vom Kanon traditioneller Ausdrucksformen und von gesellschaftspolitischen Normen abzuweichen.

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