Curious About Existence

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7. Werkleitz Biennale 2006 Happy Believers

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Curious About Existence
CA 2003

Das episodische Video Curious About Existence reagiert letztendlich auf eine uninspirierte aber vorherrschende Akzeptanz von moralischen Begriffen. Es beginnt mit einem Loblied, einer Ode an die sich abzeichnende Ekelhaftigkeit unserer organischen Existenz. Als Feier der Unordnung und Entropie scheint das erste Lied aus Neugier über die Möglichkeiten der Freude und Freiheit hervorgebracht zu sein. In einem fröhlicheren Segment unterhalten sich ein Eichhörnchen und ein Biber darüber, das sich alle so oft schlecht fühlen, was durch die dummen Sachen, die sie dann machen, noch verschlimmert wird. Richard Wagners Frau Cosima beschreibt diese dummen Sachen in ihren Briefen an Nietzsche eloquenter. Sie rät ihm, seine Impulse wie eine Komödie zu behandeln, die ihn unterhalten wolle, und nicht wie eine Doktrin, die er befolgen müsse. Während wir das Schauspiel der Unterhaltung der Flusskreaturen genießen, werden wir durch ein weiteres Kapitel der Sorge über Scham mit der Möglichkeit der Straflosigkeit geleitet.
(Jennifer Hsu)

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