Biotechcitylimits >> Innovationspotentiale runterrechnen

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Weltweit werden große ökonomische Hoffnungen auf die Entwicklung der Bio- und Gentechnologie gesetzt. Professionelle PR-Kampagnen wenden sich gezielt an die verschiedenen Interessengruppen und bearbeiten scheinbar differenziert die verbreitete Ablehnung in der Bevölkerung. Gerade strukturschwache Regionen und Städte errichten im gegenseitigen Standortwettbewerb ihre BioTechParks und erklären sich zur BioTechCity. Kommunikationsdienstleister, Forschungsinstitutionen, Saatgutbetriebe, Biotechkonzerne und Politik arbeiten Hand in Hand. Man beschwört Innovationspotentiale, halluziniert Arbeitsplätze und setzt Förder- und Forschungsgelder frei. Ökologische und gesundheitliche Folgen werden abgeschätzt, in Grenzwerte verwandelt, widerlegt, als vernachlässigbar eingestuft, in Kennzeichnungspflichten und Anbaugesetze gegossen. War der Genpool der Natur bisher weitestgehend auf der Ebene von „open source“ anzusiedeln, basiert im Bereich der Bio- und Gentechnologie das Bestreben zur Profitmaximierung zu wesentlichen Teilen auf einer neuen Privatisierung von Natur und Wissen.

„Biotechcitylimits“ bietet mit einem hochflexiblen Messestand / communication headquarter einen Ort, um die ökonomischen Rahmenbedingungen und Kommunikationsstrategien der Biotech-Branche zu untersuchen und um Wissen anzusammeln und auszutauschen. Von der Dokumentation zur kritischen Intervention.

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