Aus westlichen Richtungen

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Filmprogramm Stadtkörper
Aus westlichen Richtungen
DE 2016
Aus westlichen Richtungen, Juliane Henrich, DE 2016
© Juliane Henrich
Aus westlichen Richtungen, Juliane Henrich, DE 2016
© Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Aus westlichen Richtungen, Juliane Henrich, DE 2016
© Juliane Henrich
Aus westlichen Richtungen, Juliane Henrich, DE 2016
© Juliane Henrich
Aus westlichen Richtungen, Juliane Henrich, DE 2016
© Juliane Henrich
Aus westlichen Richtungen, Juliane Henrich, DE 2016
© Juliane Henrich

Aus westlichen Richtungen geht von der kindlichen Frage aus, was „den Westen“ mehr sein lässt als eine Himmelsrichtung. Und legt dann Spuren davon frei, wie er sich in Form eines Gesellschaftsmodells in die bundesrepublikanische Nachkriegsgeschichte einschrieb. Nicht verortbare Stadtansichten, Fahrten über Autobahnen, durch Vororte und Industriegebiete wechseln mit dem Innen eines Hauses im Prozess der Auflösung. Die Suchbewegungen des Films führen von Reflexionen über moderne Architektur und Eigentumsverhältnisse zur weitergereichten Erinnerung an die Zeit, als die Eltern der Filmemacherin einer K-Gruppe der 1970er Jahre angehörten. Kristallisationspunkt ist immer wieder das Einfamilienhaus – von Adenauer als Bollwerk gegen den Osten gepriesen, schon von Engels als Mittel zur Eindämmung allen Aufbegehrens angeprangert.

Juliane Henrich, DE 2016, 61 min

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