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2011

Tao m'a dit... 

Regie: Léo Médard
Produktion: Marianne Binard
Kamera: Léo Médard
Belgien / 00:18:05 / französisch, chinesisch / englische UT 

 

 

Der Gewinner des A38-Produktionsstipendiums 2011 ist Léo Médard mit dem Film Tao m'a dit...

Beflügelt (oder beschwert?) von der Lektüre des „Daodejing“ von Lao-Tse reist Léo Médard nach Peking. Er will mit eigenen Augen sehen, wovon das Buch ihm sprach. Es verwundert wohl nicht, dass er keine Bilder findet, die ihm den Taoismus erklären. Aber täuschen wir uns nicht. Während der erratischen Suche in der Großstadt setzt sich Bild für Bild ein Film zusammen, der am Ende vielleicht doch ein taoistisches Bravourstück ist.

2010

The Delian Mode 

Regie: Kara Blake
Produktion: Philtre Films, Marie-Josée Saint-Pierre & Kara Blake
Kamera: Philippe Blanchard & Kara Blake
Kanada / 25 min / französisch, englische

 

The Delian Mode ist eine experimentelle Kurzdokumentation, die sich um das Leben und Schaffen der Musikpionierin Delia Derbyshire dreht. Die Expertin für elektronische Klänge ist am besten bekannt durch die Komposition des Doctor Who Themas. Als Kollage, die den Geist der einzigartigen Derbyshire’schen Werke aufgreift, verleiht der Film diesen ein Bild und leistet seinen Tribut an eine Frau, deren Ideen die Welt der elektronischen Musik für ahrzehnte beeinflusst hat. 

2009

Hannes Lang - LEAVENWORTH, WA. (DE, 30 Min, 2008) - Preisträgerfilm
Leavenworth ist ein beschauliches Städtchen im US-Bundesstaat Washington. Beinahe wäre das Provinznest zur Geisterstadt verkommen, doch eine Marketing-Idee bewahrte die Stadt vor dem Untergang. Heute zählt der Ort mehr als zwei Millionen Besucher im Jahr.

2008

Joanna Rytel - TO THINK THINGS YOU DON'T WANT TO  (SE, 23 Min, 2005 ) - Preisträgerfilm
Eine weiße schwedische Frau beginnt eine Beziehung mit einem schwarzen Mann. Eine Gratwanderung zwischen Neugier und Ablehnung, Scham und Voyeurismus, Vorurteilung und Rassismus.

2007

Anne-Kristin Jahn - GENERATION MODEL (DE, 82 Min, 2006) - Preisträgerfilm
GENERATION MODEL ist ein Dokumentarfilm über den Abiturienten Paul aus Eisenach, der kurz vor seinem Schulabschluss von einer Modelagentur entdeckt wurde. Die italienische Vogue, Dior reißen sich um den Knaben. Wie erlebt er seine vollkommen unerwartete Karriere in der Welt der Reichen und Berühmten? Was gibt ihm seine Herkunft mit auf den Weg? >> zur Stipendiatenarbeit

2006

Jürgen Brügger, Jörg Haaßengier - KOPFENDE HASSLOCH (DE, 36 Min, 2005/ 2006) - Preisträgerfilm
Beobachtungen in der Mitte der deutschen Normalität. Ein Dokumentarfilm über Medienstrategien und Optimierungsprogramme, Kaninchenwettbewerbe und Zierfischbörsen.

2005

Curtis Burz -  VIRGINia (DE, 21 Min, 2005) - Preisträgerfilm
VIRGINia ist ein dokumentarisches Fragment über Geschlecht, Kunst, Sexualität - und Virginia Woolf. "Lass mich noch einmal das Mädchen sein. Das Mädchen von damals."

2004

Britt Dunse - NORDEN (DE, 7:15 Min, 2004) - Preisträgerfilm
NORDEN ist ein Origamifilm. Eine Liebesgeschichte in Post-its und Konfetti. Zwischen Träumen und Schnipseln ereignen sich Szenen des Alltags in einer Welt aus Papier. "Now I wait, hoping for another mirical to come", oder über die Schwierigkeit Nähe auszuschneiden.

2003

Benny Nemerofsky Ramsay - LIVE TO TELL (DE, 5:30 Min, 2002) - Preisträgerfilm
LIVE TO TELL ist eine Dramaturgie über Sprachlosigkeit, die den gleichnamigen Madonna-Hit in einem polyphon narzistischen Akt des Fragmentierens neu interpretiert.

2002

Oliver Husain - Q (DE, 15 Min, 2002) - Preisträgerfilm
Die Besucher werden durch einen geschmückten Parcours geleitet. Das Warten und Anstehen wird leicht gemacht, Angestellte kümmern sich um reibungslose Unterhaltung.

2001

Florian Thalhofer - KORSAKOW SYNDROM (DE, 2000/ 2001) - Preisträgerfilm
Das [korsakow syndrom] ist ein nonlinearer, interaktiver Dokumentarfilm zum Thema Alkohol. Gesuchte und gefundene Geschichten, Interviews und Found Footage. Das [korsakow syndrom] besteht aus ca. 150 kurzen Einzelfilmen, die über eine Datenbank sinnvoll und immer wieder neu in Beziehung gesetzt werden.

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