18 Minuten Zivilcourage

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5. Werkleitz Biennale 2002 Zugewinngemeinschaft
18 Minuten Zivilcourage
DE 1991

Der Film dokumentiert einen Vorfall in einem Supermarkt in Tübingen: Im August 1987 wird der iranische Flüchtling Kiomars Javadi vor den
Augen der Herumstehenden von Supermarktangestellten über 18 Minuten zu Tode gewürgt. Über Augenzeugenberichte, Reaktionen der Bevölkerung und die Lebensumstände in Flüchtlingslagern rekonstruiert der Film während 18 Minuten nicht nur den Vorfall selbst, sondern ein gesellschaftliches Klima, das Erich Fried in einem seiner letzten Gedichte für Kiomars beschreibt: „Wenn dieser Tote ein Deutscher gewesen wäre …“

Rahim Shirmahd (DE), 1991, 18 min.

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